Die amerikanische Kolonie – US-Firmen entscheiden in Deutschland, was die Wahrheit ist | Anti-Spiegel

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17-11-20 06:51:00,

Dass Deutschland nichts weiter ist, als eine US-Kolonie, ist für viele eine provokante These. Aber wenn man sich anschaut, wer in Deutschland die Deutungshoheit über Wahrheit und Unwahrheit hat, dann wird es schwer, der These zu widersprechen.

Man stelle sich einmal vor, chinesische Firmen würden in Deutschland bestimmen, was wahr ist und was unwahr und würden das auch deutlich sichtbar kennzeichnen. Das ist unvorstellbar? Grotest? Deutschland würde sich so etwas unter keinen Umständen bieten lassen und alle nur erdenklichen Maßnahmen dagegen ergreifen?

Ja, das stimmt. Aber US-Firmen tun genau das und niemand in der deutschen Regierung oder den deutschen „Qualitätsmedien“ tut etwas dagegen oder bringt es auch nur zur Sprache.

Besonders deutlich wird uns das jeden Tag vor Augen geführt, wenn es um die sozialen Medien geht, die in der öffentlichen Meinungsbildung inzwischen eine so wichtige Rolle spielen. Facebook, Twitter, Google, Youtube und so weiter legen mit ihren Algorithmen fest, was die User zu sehen bekommen und löschen alles, was ihnen nicht gefällt. Das ist Zensur, die es in Deutschland doch angeblich nicht gibt. Aber es ist vor allem der erfolgreiche Versuch, den Deutschen das als Wahrheit zu verkaufen, was die, die in den USA den Ton angeben, als einzige Wahrheit verbreiten wollen.

Aktuell sperrt YouTube einen deutschen Kanal der freien Medien nach dem anderen. Die Begründung ist immer die gleiche: Angeblich haben diese Kanäle die Corona-Maßnahmen in Frage gestellt. Abgesehen davon, dass das in einem Land, in dem angeblich Meinungs- und Pressefreiheit herrschen, möglich sein müsste, ist die Begründung aber nur vorgeschoben und sogar teilweise unwahr. Das kann ich aus erster Hand bezeugen, denn als der YouTube-Kanal von NuoViso seinen zweiten Strike erhalten hat, da war der von YouTube genannte Grund, dass Robert Stein und ich in der letzten Tacheles-Sendung die Corona-Maßnahmen in Frage gestellt haben sollen. Das Problem dabei: Wir haben in der ganzen Sendung gar nicht über die Corona-Maßnahmen gesprochen. Einwand: Das sind private Firmen, die dürfen sperren, was sie wollen

Dieser Einwand klingt einleuchtend, er ist aber falsch. Um das aufzuzeigen, machen wir an dieser Stelle einen kleinen Exkurs in die Juristerei.

Der Grund ist, dass die sozialen Medien per juristischer Definition Medien sind. Und Medien müssen für die von ihnen verbreiteten Inhalte haften. Das aber haben die sozialen Medien abgelehnt, weil sie ja selbst keine Artikel schreiben oder Filme machen,

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