Allmächtige Angstpädagogik

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18-11-20 12:23:00,

Wenn es eines Beweises für die These bedurfte, dass im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Bereichen in der Politik anteilmäßig die meisten Soziopathen zu finden sind, dann haben ihn die Regierenden von Bund und Ländern am Montag, dem 16. November 2020, geliefert. Sie haben den Ende Oktober verordneten „Lockdown light“ verschärft: mit härteren Kontaktbeschränkungen, FFP2-Masken für sogenannte Risikogruppen und der Aufforderung, bei Erkältungen sieben Tage zuhause zu bleiben, also sich selbst in Quarantäne zu begeben. Begründet wird das mit den gemeldeten hohen positiven Ergebnissen der PCR-Massentests auf das Virus Sars-Cov-2.

Die werden immer noch fälschlicherweise als „Neuinfektionen mit dem Coronavirus“ bezeichnet, so von der Bundesregierung, oder als „aktive Corona-Infektionen“, so vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Mit diesen „Infektionszahlen“ wird fortgesetzt Angst unter der Bevölkerung verbreitet, die schlimmer wirkt, als es das Virus je könnte.

Laut dem Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik bezeichnet der Begriff der Soziopathie „eine psychiatrische Störung des Sozialverhaltens und bezieht sich auf Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt fähig sind, Mitgefühl zu empfinden, sich nur schwer in andere hineinversetzen können und die Folgen ihres Handelns nicht abwägen können“. Im deutschen Wortschatz gibt es für Soziopathie mehrere Synonyme: unter anderem Asozialität, Sozialversagen, antisoziale Persönlichkeitsstörung, dissoziales Verhalten, Gefühlskälte.

Selbst ein ehemaliger hochrangiger Politiker wie der Nachdenkseiten-Herausgeber Albrecht Müller, einst Kanzler-Berater, kommentierte die neuen Beschlüsse als Zeichen „der Realitätsferne und der mangelnden Sensibilität der in der Bundesregierung verantwortlichen Personen“. Er ging noch einen Schritt weiter: „Vermutlich typisch Merkel. Kein Sinn für Kinder und auch keinen für Geselligkeit. Und offenbar auch nicht für eine notwendige Tugend der Politik: Verlässlichkeit.“

Die Regierenden haben aus Sicht von Müller „die menschlichen und sozialen Folgen ihres Tuns für unzählige Menschen immer noch nicht begriffen“. Und er fügte hinzu:

„Eine vielbeschäftigte Bundeskanzlerin und gestresste Bundesminister haben wahrscheinlich auch kein Empfinden mehr dafür, was Geselligkeit in einer Gesellschaft bedeutet. Sie wissen offensichtlich wirklich nicht, was sie in unserem Land anrichten.“

Von einer „Rohrstock- und Angstpädagogik aus vergangenen Zeiten“ schrieb einige Tage zuvor der Statistik-Wissenschaftler Gerd Bosbach in einem Gastbeitrag im Blog von Norbert Häring. Das fortgesetzte Vorgehen der Politik in der von ihr selbst verursachten Corona-Krise mache ihm Angst,

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