Geheime Nutznießer

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18-11-20 12:23:00,

Die Frage, die hier erörtert werden soll, ist, ob Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung einen Lockdown aus Sorge um die Gesundheit der Menschen verhängen oder um persönlich davon zu profitieren. Für diese Fragestellung gibt es legitime Gründe.

Politische Entscheidungsträger verabschieden regelmäßig Maßnahmen zu Sachverhalten, die materielle Interessen von Privatpersonen und Unternehmen — positiv oder negativ — betreffen. Das ist auch ihre Aufgabe. Man kann davon ausgehen, dass sie und ihre Berater vor der Verabschiedung einer bestimmten Maßnahme die vorhersehbaren sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser Maßnahme prüfen und abwägen. Das privilegierte Wissen, das sie im Vorfeld der Verabschiedung einer Maßnahme erwerben, bietet ihnen manchmal die Gelegenheit, von dieser Entscheidung persönlich zu profitieren. In einigen Ländern, zum Beispiel in den USA, dürfen Amtsträger derartiges Insiderwissen nicht für eigene Interessen nutzen, was solches Verhalten allerdings nicht verhindert, denn es gibt zahlreiche Methoden, das Verbot umzugehen.

Im März 2020 wurden weltweit Völker durch einen von Politikern verhängten Lockdown ihrer Freiheit und persönlichen Autonomie beraubt. Diese Maßnahmen wurden nicht von der Bevölkerung, der angeblichen Nutznießerin dieser Maßnahmen, gefordert oder gewünscht. Sie wurde nicht gefragt — auch nicht ihre Ärzte.

Ein wesentlicher Aspekt der angewandten Maßnahmen ist die systematische Isolierung der Menschen voneinander sowohl durch Beschränkung ihrer emotionalen Kommunikation durch Gesichtsmasken als auch physisch durch Abstandsgebote, Verbote von Versammlungen und Veranstaltungen sowie Ausgangsverbote. Die Bevölkerung wird damit gedrängt, ihr Leben vor Laptop oder Smartphone weiterzuführen, im digitalen Raum zu kommunizieren, zu lernen, zu arbeiten, sich zu amüsieren.

Als Begründung für diese in der Menschheitsgeschichte einmalige Situation gaben und geben Politiker ihre tiefe Sorge um die Gesundheit der Menschen an. — Soll man ihnen glauben?

Bevor man die konkrete gesundheitliche Begründung wissenschaftlich untersucht, sollten wir uns grundsätzlich fragen: Kann man Politikern überhaupt vertrauen? Sind sie der Wahrheit verpflichtet? Waren sie in der Vergangenheit ehrlich? Haben sie sich in der Vergangenheit um die Gesundheit der Bevölkerung gekümmert? Sind sie immun gegen Korruption? Haben sie sich jemals so eifrig für das Wohl der kleinen Leute eingesetzt, wie sie es jetzt im Gewand der Bekämpfung eines Virus vorgeben?

Laut Statista ist die Zahl der Kliniken und Krankenhäuser in Deutschland seit Jahren rückläufig. Waren es 1991 noch rund 2.400, zählt das Statistische Bundesamt aktuell noch 1.925 Kliniken. Die privaten Träger konnten dabei ihren Anteil von 21,7 Prozent im Jahr 2000 auf rund 37,5 Prozent der Häuser im Jahr 2018 ausbauen.

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