Psychologisches Manifest des gesunden Menschenverstands (Kurzfassung) – Global Research

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18-11-20 07:39:00,

Nach den Erkenntnissen der Humanwissenschaften Anthropologie, Soziologie und Psychologie besitzt der Mensch von Natur aus einen gesunden Verstand beziehungsweise ein natürliches Urteilsvermögen. Dieser gesunde Menschenverstand arbeitet empirisch, das heißt, er fällt konkrete Urteile auf der Basis alltäglicher Lebenserfahrung und Beobachtung. Auch ist der Mensch autonom. Autonomie ist der Zustand und das Lebensgefühl der Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Selbstverwaltung. Philosophisch gesehen ist sie die Fähigkeit, sich als Wesen der Freiheit zu sehen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln. Ausgestattet mit diesen besonderen Fähigkeiten übergibt der Mensch jedoch immer wieder einem anderen die Macht, über sein Leben und seine Zukunft zu entscheiden.

Zum Beispiel werden in den Demokratien der westlichen Welt korrupte Politiker in hohe Regierungsämter gewählt und als respektable Autoritäten angesehen. Die Politiker verbinden mit dieser Zuschreibung umgehend Herrschaftsansprüche, schaffen ein Verhältnis der Über- und Unterordnung und setzen gegenüber den Bürgern die Anweisungen ihrer Auftraggeber durch – der globalen „Macht-Elite“. Damit betreiben sie auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung eine Politik, die es einer  ruchlosen „Milliardärs-Clique“ ermöglicht, so viele Dollar-Milliarden zusammenzustehlen, dass sie sich nahezu jeden kaufen können: angefangen von korrupten Politikern bis hin zur Weltgesundheitsorganisation WHO.

Viele Erwachsene reagieren auf diese Politiker wie Kinder oder wie die primitiven Urmenschen reagierten: in Form eines „magischen Autoritätsglaubens“: kritiklos und umnebelt von Stimmungen, Gefühlen und Glücksverheißungen. Und das hat Folgen: Die Autoritätsgläubigkeit führt unweigerlich zur Autoritätshörigkeit, die in der Regel den Reflex eines absoluten geistigen Gehorsams und eine Verstandeslähmung auslöst.

Keinem die Macht übergeben! Keinem anderen Menschen, aber auch keinem übernatürlichen Wesen.  Sind wir doch eingebettet in die Gemeinschaft von Artgenossen, auf deren Unterstützung und Solidarität wir bauen könnten. Jedoch der überwiegende Teil der erwachsenen Menschen klammert sich an eine eingebildete überirdische Macht und versucht, sie günstig zu beeinflussen. Ist das ein Ausdruck menschlicher Hilflosigkeit und mangelnden Selbstvertrauens?

Nicht nur die Intelligenz vollsinniger Erwachsener ist eingeschüchtert und herabgesetzt, sondern auch ihr Wille und ihr Selbstbewusstsein. Das führt in vielen Fällen zu Fatalismus, Schuldgefühlen, Depressionen und der Unfähigkeit, sich mit den Mitbürgern zusammenzuschließen. Aus diesem Grund müssen alle denkbaren Beweggründe der beklagten menschlichen Reaktionsweisen erforscht werden – insbesondere die autoritäre und religiöse Erziehung in Elternhaus und Schule sowie der Einfluss der Gesellschaft.

Alle an der Erziehung von Kindern und Jugendlichen Beteiligten sollten es tunlichst unterlassen, die heranwachsende Generation auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben mit autoritären Erziehungsmethoden „gehorsam“ und „gefügig“ zu machen.

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