Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 17 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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19-11-20 03:21:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Wir setzen hiermit die Berichterstattung über die Corona Ausschusssitzung 9. „Die Rolle der Medien“ (1) mit dem 3. Teil fort, kommen auf die Sitzungen 7 und 8 später zurück, wenn die von YouTube gesperrten Videos auf anderen Kanälen wieder verfügbar sind.

Nach dem deutschen Journalisten und Psychologen Patrick Plaga, der zur Zeit in Schweden lebt, kam Prof. Michael Meyen zu Wort, der die Situation der Medien in der Krise aus soziologischer und historischer Sicht analysiert. Hier die Fortsetzung seiner Anhörung.

Prof. Dr. Michael Meyen

Dr. Füllmich fragte dann, was denn wohl passieren würde, wenn sich bestätigt, dass die PCR-Tests aber auch gar nichts über aktuelle Infektionen aussagen, und zum Beispiel, wenn gerichtlich festgestellt wird, dass die Zahlen, die offiziell und von den Medien zur Demonstration vom 1.8. in Berlin genannt worden waren, komplett falsch sind.

Prof. Meyen meint, dass Corona nur zuspitzen würde, was man seit 20 Jahren beobachten könne. Die ersten Zweifel wären nach den Berichten über den 11. September aufgekommen. Dann wäre die Informationspolitik in der Bankenrettung infrage gestellt worden, dann die Berichte über Griechenland und die Ukraine, oder die Meldungen über Ostdeutschland.

Als ehemaliger DDR-Bürger wisse er, wie die Menschen dort denken, und wie unzufrieden sie über die Berichterstattung wären.
Das Vertrauen in die Institution Massenmedien wäre ohnehin schon erschüttert. Selbstkritik könne man kaum erwarten, wie das Beispiel der 180° Wendung im Fall der Maskenpflicht zeigen würde. Seine Studenten hätten versucht, am Beispiel der NSU-Berichterstattung eine Selbstkritik der Medien zu finden, jedoch bis auf Einzelfälle erfolglos. Die Medien würden ganz einfach die Berichterstattung ändern, auf einen anderen Zug aufspringen, und so tun, als ob es etwas Anderes nicht gegeben hätte.

Er ist sich sicher, dass dies auch für die Berichterstattung im Fall von Corona gelten wird. Die Journalisten orientieren sich an offiziellen Quellen, übernehmen es und das wars.

Dr. Füllmich meinte, dass sich einige Journalisten aber so weit aus dem Fenster gelehnt hätten, dass sie doch wohl kaum unbeschädigt aus der Situation herauskommen würden.

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