Covileaks

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20-11-20 10:48:00,

@ Kanzleramt, alle Bundesministerien. (…) Der deutsche „Lockdown“ kam schon im April light daher, vergleichsweise spät und inkonsequent, andere Länder wie China, Australien, Neuseeland und die Südeuropäer waren diesbezüglich erheblich konsequenter.

Nun wissen wir, dass Deutschland DAS europäische Transitland ist und mehr Außengrenzen hat als alle Vergleichsnationen, obendrein ist ein Virus kein Rassist und erkennt auch nicht an Beschilderungen am Straßenrand, wo Länder enden und andere anfangen. Daher müsste Covid fraglos auf deutschem Gebiet, anteilig bezogen auf die Gesamtbevölkerung, ebenso viele Opfer fordern wie in allen anderen europäischen Staaten, wo die Zahlen unabhängig von der Konsequenz der ergriffenen Maßnahmen ähnlich hoch sind: von Schweden — 6.000 Tote bei rund 10 Millionen Einwohnern — bis Frankreich — 40.000 Tote bei 67 Millionen Einwohnern.

Für Deutschland wären demnach zwischen 50.000 und 60.000 Tote zu erwarten gewesen, gottlob sind diese ausgeblieben. Weshalb? Wieso hat Deutschland nur 11.000 Covid-Opfer zu beklagen? (…) Dank strammer Vernetzung haben wir unsere MSM so gut im Griff, dass niemand nach diesem „Elefanten im Zimmer“ fragt. Die zwischendurch in den sozialen Medien aufgetauchte Fake News, es bestünde ein Zusammenhang zwischen der Quote der Grippe-Durchimpfung und „Tod mit/durch Covid“, ist — dank Correctiv (1) — widerlegt, die Zahlen geben ja tatsächlich bestenfalls nichts her, jedenfalls keine eindeutige Korrelation. Aber Vorsicht! Das gebetsmühlenartige Wiederholen der Legende „Das verdanken wir alles nur unseren ‚Maßnahmen‘, dass wir keine 50.000 Toten haben“ (oft: Lauterbach) ist dringend einzustellen, sonst kommt doch noch jemand auf die Wahrheit. Die wir alle kennen: Sars-Cov-2 verkürzt das Leben vor allem in hohem und höchstem Alter.

Und genau hier ist Deutschland eindeutig im Vorteil, denn wir haben gar keine so alten Leute wie unsere Nachbarländer. Spanier, Italiener, Franzosen, Schweden leben im Schnitt 2,5 bis 3 Jahre länger als wir. (…) Unser als „bestes Gesundheitssystem der Welt“ propagiertes System trägt also nichts dazu bei, uns wenigstens so lange am Leben zu halten wie alle anderen Europäer. In nuce: Wir sterben schlicht im Schnitt viel früher als alle anderen. Diese kürzere Lebenserwartung kommt uns jetzt statistisch zugute. Denn ehe wir Deutschen das Alter erreichen, in dem Sars-Cov-2 wirklich lebensgefährlich werden kann, sind wir schon 3 Jahre tot.

Dieser Sachverhalt ist defensiv zu kommunizieren, noch besser: gar nicht. (…) Übergeordnete Kommunikationsstrategie bleibt das energische Herausstellen der Überlegenheit des deutschen Krankensystems — dringend zu verschweigen sind verkürzte Lebenserwartung,

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