Globale Corona-Politik: Das Gegenteil von „Schutz“ und „Solidarität“

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20-11-20 01:45:00,

Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit, gesteigerter obszöner Superreichtum, Einsamkeit, Gewalt, verwehrte Bildung, verweigerte Würde: Die globalen Folgen der Corona-Politik sind katastrophal, wie eine neue Studie der Münchner Sicherheitskonferenz zeigt. Wer das als Akt der „Solidarität“ bezeichnet, handelt zynisch. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Kaum eine Floskel wird dieser Tage öfter wiederholt als die Losung, dass die Corona-Maßnahmen dem „Schutz der Schwächsten der Gesellschaft“ dienen würden und ein Akt der „Solidarität“ seien. Kritiker der Maßnahmen und Bürger, die auf die kaum abschätzbaren, weitreichenden und negativen Folgen der internationalen Corona-Politik und deren unverhältnismäßigen Charakter hinweisen, werden dementsprechend als asozial und unsolidarisch bezeichnet.

Diese Art der „Solidarität“ ist zynisch

Aber hält diese moralische Arroganz der Realität stand, zumal nach einer globalen Betrachtung der Folgen der Corona-Maßnahmen etwa in armen Ländern? Wäre es nicht Zeit, diese anmaßende Argumentation umzudrehen? Wer die von zahlreichen Ländern verfolgte Corona-Politik in ihrer jetzigen Form verteidigt, der verteidigt schließlich auch katastrophale Entwicklungen hin zu mehr Ungleichheit, mehr Armut und mehr Vereinzelung und in der Folge mutmaßlich zu weniger Gesundheit. Dafür gibt es zahlreiche internationale Belege, auf die weiter unten im Text eingegangen wird. Aber auch aus dem Inland, wie Ralf Wurzbacher auf den NachDenkSeiten gerade in diesem Artikel thematisiert hat: Die Verwerfungen allein in der deutschen Gesellschaft durch die Corona-Politik sind demnach durch vermeidbare Todesfälle, verweigerte Bildung, Vereinsamung und Suizide oder in Form verschobener Behandlungen deutlich zu spüren. Dazu kommen Effekte wie eine nochmals verschärfte materielle Ungleichheit und Tendenzen zu radikaler Überwachung. Ob und inwieweit dies alles im Lichte des erklärten Ziels zu rechtfertigen sei, vor allem ältere Menschen vorm Sterben zu bewahren und das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen, sei die zentrale Frage, so der Text.

Ein noch viel eindeutigeres und dramatischeres Bild ergibt sich, wenn man die globalen Folgen der aktuellen Politik betrachtet. Es ist bemerkenswert, wie sehr dieser Blick gemieden wird – auch und gerade von einem bei vielen anderen Themen besonders „globalistisch“ und an „Werten“ orientierten Personal. Dieser „internationalistische“ Ansatz ist einem Tunnelblick auf das „Infektionsgeschehen“ in den Landkreisen des Inlands gewichen. Kann man das als Akt der „Solidarität“ bezeichnen? Das rüde Entfernen rechtlichen und materiellen Schutzes durch „Pandemie“-Maßnahmen richtet besonders in armen Ländern gravierende Verwüstungen an, die längst nicht mit mehr mit der Corona-Bekämpfung gerechtfertigt werden können.

Dass viele Politiker und auch Bürger diese globalen sozialen Zerstörungen als Akt des „Schutzes“ bezeichnen,

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