Krieg gegen die Bürger

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20-11-20 10:48:00,

Schon seit geraumer Zeit ist ein Graben rund um den Bundestag geplant. Noch existiert dieser nicht und manch einem erschließt sich auch dessen konkreter Sinn nicht. Am 18. November 2020 wurde allerdings ersichtlich, warum eine solche „Schutzvorrichtung“ in Betracht gezogen wird: Eben damit das gemeine Fußvolk dem Bundestagsgebäude nicht zu nahe kommt, wenn dort die angeblichen Volksvertreter Gesetze verabschieden, die gegen die Interessen der Bevölkerung gerichtet sind.

An diesem 18. November sollte das dritte Infektionsschutzgesetz im Express-Verfahren durch die Instanzen gejagt werden. Da noch kein Graben errichtet wurde, musste die Spree dafür herhalten, das Regierungsviertel vom Norden und dem Hauptbahnhof abzutrennen. Unzählige Polizeikräfte riegelten die Brücken ab, ein Durchkommen in das Regierungsviertel war damit unmöglich. Die Inschrift „Dem Deutschen Volke“ auf der Hausfassade des Reichstags verkam zur Farce, denn dieses Volk wurde an jenem Tag zum Hund degradiert, der wie beim Supermarkt draußen bleiben musste.

Um also zur Demo zu gelangen, mussten so ziemlich alle von auswärts kommenden Demokraten zunächst umständlich vom Hauptbahnhof aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Brandenburger Tor fahren und von dort aus noch einmal um den Block laufen, da dieser Bereich für eine Antifa-Demo gesperrt war. Ein massiver Umweg für eine Distanz, die sonst innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu bewältigen ist.

In der Ebertstraße zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz trafen die Bürger auf den „vielfältigen“ Fuhrpark der Polizei und konnten nur staunen. An vorderster Front standen zwei Wasserwerfer, die seit den G20-Demonstrationen in Hamburg berüchtigt sind. Dahinter befand sich ein weiteres Gefährt, ein etwas militaristisch anmutender Schneepflug. Bis zum Straßenende reihten sich dann unterschiedlichste Polizeibusse aneinander, von modernen Sprintern bis zu uralten „Wannen“ von Mercedes, kümmerliche Rostlauben, die zusammenzukrachen drohten, wenn man sie nur schief anblickte. Eine Rolle Toilettenpapier auf dem Armaturenbrett einer der Wannen ließ auf unfreiwillig komische Weise vermuten, was die Polizei heute noch veranstalten würde.

Die Demonstration verlief friedlich. Punkt. Die Teilnehmer in die Nähe von offensichtlich rechten oder gewaltbereiten Personen zu rücken, ist völlige Realitätsleugnung! Natürlich kam die altbekannte Strategie zum Einsatz, Provokateure einzuschleusen, die die Menge aufmischen und damit der Polizei einen Vorwand liefern sollten, mit voller Härte einzugreifen.

Dass dies allerdings auch ohne solche Provokateure vonstattengehen konnte, zeigte sich auf der Straße des 17. Juni. Auf etwa einem Viertel der Länge zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule, an der Kreuzung Yitzhak-Rabin-Straße,

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