Wasserwerfer gegen Bürger

wasserwerfer-gegen-burger

20-11-20 10:23:00,

„Des muss scho sei!“ schwäbelte der Mann mit der türkischen Fahne. Gefragt, warum er denn die mit sich führe: Man solle sehen können, dass auch solche mit islamischem Glauben zu den Verteidigern des Grundgesetzes gehören. So wie die Frau aus Wuppertal, der Mann aus Nürnberg und die Gruppe aus Neukölln. Da waren sie: Die Kämpfer für die deutsche Republik. Am frühen Morgen sah es so aus, als seien die 2.000 Polizisten in der Mehrheit. Aber dann strömten Hunderttausende auf die Straßen und Plätze.

Viele von den Verteidigern standen auch noch mach Einbruch der Dunkelheit durchnässt am Brandenburger Tor. Nicht wenige von ihnen tugen die unsinnigen Masken nicht. Das reichte als Vorwand für die Auflösung. Zuerst an einem abgesperrten Abzweig zum Reichstag: Da reichte die Drohung mit den Wasserwerfern für ein langsames, zähes Zurückweichen der Menge. Dann, am nächsten Bundestags-Abzweig, kamen die Wasserwerfer zum Einsatz. Der Berliner SPD-Innensenator Andreas Geisel hatte zuvor versprochen, kein schweres Gerät zum Einsatz zu bringen. Immerhin war das Maschinengewehr, das in die Halterung des mitgeführten Schützenpanzerwagens passte, nicht aufmontiert.

Die Hintergründe der Corona-Pandemie werden nie ans Licht der Öffentlichkeit kommen – dieser Aussage stimmen laut einer Studie fast 48 Prozent der Deutschen zu. Alles Verschwörungstheoretiker? Wo eine Theorie ist, da ist die Verschwörung nicht weit: Der Innenmister hatte schon im Vorfeld zwölf Demonstrationen in Berlin verboten.

Das kommt juristisch einem Verbot der Verfassung gleich: Denn laut Grundgesetz haben „Alle Deutschen das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“ Und außer den Polizisten trug keiner Waffen. Aber kein Verfassungsrichter meldete sich bisher zu Wort. Kein Staatsanwalt erhob seine Stimme gegen den Verfassungsbruch des Corona-Regimes. Welcher Bundestagsausschuss untersucht das mafiöse Meinungskartell der Mehrheitsmedien?

Bei der Berliner Demonstration gegen die Corona-Schutzmaßnahmen hat die Polizei mehr als 200 Menschen vorläufig festgenommen. Die Verfassung trägt Handschellen. Daran änderte auch die Empörung der Demonstranten nichts: „Schämt euch, schämt Euch!“. Immer dann skandiert, wenn mal wieder fünf oder mehr Polizisten sich auf einen Demonstranten warfen. Der Souverän lag in Berlin ständig auf dem Boden.

Als die Berliner von der Aktion nach Hause kamen, fanden sie einen Brief ihres Regierenden Bürgermeisters im Briefkasten. Leutselig versprach der König aller Büroklammern: „Wir halten Schulen und Kitas offen“. Als sei das Recht auf Bildung nicht in den Menschenrechten verankert sondern eine Gnade.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: