Stimmen des Widerstandes

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21-11-20 10:47:00,

„Das ist ein Ermächtigungsgesetz“, empörte sich Liane Gerstel aus Gifhorn in Niedersachsen am 18. November 2020 in Berlin. „Das darf nicht sein, dass wir so in unseren Grundrechten beschnitten werden.“ Sie stand mit anderen auf der Marschallbrücke in der Hauptstadt, gleich neben dem Jakob-Kaiser-Haus des Bundestages, in dem zahlreiche Abgeordnete ihre Büros haben. Zusammen mit vielen Tausenden aus sämtlichen Regionen der Bundesrepublik demonstrierte die freie Dozentin für Ernährungskunde gegen das an dem Tag von Bundestag und Bundesrat verabschiedete sowie von Bundespräsident Frank-Walter Steinermeier unterschriebene „Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“.

Wenn die Impfflicht mit dem neuen Gesetz komme, sollen sich die verantwortlichen Politiker zuerst impfen lassen, forderte Liane Gerstel. „Die sollen ihre Nebenwirkungen in ihre schöne App eintragen.“ Für sie handelt es sich bei der auf den unzuverlässigen PCR-Tests gestützten Anti-Corona-Politik um „Lug und Betrug“. Ihre Motive, mit zu demonstrieren, beschrieb sie so:

„Ich will unsere Kinder schützen. Ich will nicht, dass wir geimpft werden. Und ich will nicht, dass das Grundgesetz geändert wird.“

Die freie Dozentin berichtete, dass sie seit März keine Aufträge habe, weil sie die Maskenpflicht ablehne. „Ich bin das erste Mal in meinem Leben auf einer Demo“, gestand die vor 50 Jahren in der DDR geborene und aufgewachsene Frau. „Leider habe auch ich viel zu lange geschlafen. Erst als mir die Schulen sagten, ich sollte gegenüber meinen Zuhörenden die Maskenpflicht durchsetzen, bin ich aufgewacht.“ Ihre Kinder würden die Maske nicht tragen wollen, weil sie davon Ausschläge bekommen. Als „Verweigerer“ würden sie in ihrer Schule gemobbt, berichtete Liane Gerstel.

Was sie derzeit erlebe, komme ihr sehr bekannt vor, sagte sie mit Blick auf die DDR 1989. „Ich habe das alles schon einmal durchgemacht.“ Doch damals habe sie erst sehr spät erkannt, was vor sich geht. Ihre Schlussfolgerung: „Ich war schon einmal zu spät. Ich will nicht wieder zu spät sein. Ich will jetzt kämpfen.“ Sie kündigte an, Strafanzeige gegen die Schulleitung zu stellen, die ihre Kinder zum Maskentragen nötigen.

Ihr Mann Stefan hatte sie nach Berlin begleitet. Im Gespräch erinnerte er daran, dass das Grundgesetz der Bundesrepublik 1949 aus der Erfahrung mit dem Faschismus heraus entstand. Es sollte nach dem Willen seiner „Väter“ mit dafür sorgen, dass sich so etwas nie wiederholt. Wenn nun Politiker in der Regierung das Grundgesetz aushebeln wollten,

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