Welche Maßnahmen die USA gegen Russland planen: Teil 17 – Mehr US-Truppen nach Europa bringen | Anti-Spiegel

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01-12-20 04:27:00,

In diesem 17. Teil meiner Reihe über die von der RAND-Corporation empfohlenen Maßnahmen gegen Russland geht es um Maßnahmen im Bereich der Bodentruppen in Europa.

Die RAND-Corporation ist ein enorm mächtiger Think Tank der USA, dessen Empfehlungen von den US-Regierungen sehr oft eins zu eins umgesetzt werden. 2019 hat die RAND-Corporation eine Studie mit dem Titel „Russland überdehnen – aus vorteilhafter Position konkurrieren“ (Extending Russia – competing from advantageous ground) veröffentlicht, die im Grunde eine Anleitung zu einem wirtschaftlichen, politischen und medialen Krieg gegen Russland ist. Es werden alle Maßnahmen gegen Russland erörtert und empfohlen, außer einem heißen Krieg. Man will Russland in die Knie zwingen.

Das ist insofern bemerkenswert, weil die RAND-Corporation 2019 in einer anderen Studie auch festgestellt hat, dass Russland keinerlei aggressive Absichten hat. Anstatt sich aber darüber zu freuen und nun für eine Entspannung gegenüber Russland zu plädieren, hat RAND ein sehr umfangreiches Maßnahmenpaket vorgeschlagen, mit dem Russland endlich dazu gebracht werden soll, aggressiv auf die Provokationen aus den USA zu reagieren. Die Details finden Sie hier.

Die Studie unter dem Titel „Russland überdehnen“, um die es in dieser Reihe geht, ist quasi die Fortsetzung der anderen Studie, denn sie führt im Detail auf, wie man Russland in existenzielle Not bringen und damit zu aggressiven Reaktionen provozieren kann. In dieser Reihe werde ich darauf im Detail eingehen. Zahl der Nato- und US-Truppen in Europa erhöhen

In dieser Woche behandeln wir das Kapitel über militärische Maßnahmen am Boden, die für Russland Kosten und Überdehnung verursachen sollen. Das Kapitel hat vier Unterkapitel, heute geht es um das erste Unterkapitel mit der Überschrift „Nato- und US-Bodentruppen in Europa erhöhen“

Die RAND-Corporation beschreibt zunächst den Ist-Zustand und sie bedauert sichtlich, dass sich die Präsenz von US-Truppen in Europa nach ihren Angaben von 200.000 Soldaten 1989 auf nur noch 26.000 Soldaten 2016 reduziert hat. Danach geht es um militärstrategische Fragen. So stellt RAND fest, dass die größten Truppenkontingente der Nato in Europa im Westen des Kontinents liegen und dass nach der Meinung von RAND die Ostgrenze der Nato zu schwach bewacht ist und dass ein russischer Überraschungsangriff kaum schnell aufgehalten werden könnte.

RAND schlägt im Grunde vor, entweder die US-Truppenpräsenz in Europa zu erhöhen, oder die europäischen Nato-Länder zu einer Erhöhung ihrer Truppenstärke zu bewegen oder beides parallel zu tun.

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