Diktatur der Spießbürger | KenFM.de

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14-12-20 07:25:00,

Sie spielen sich als Zuchtmeister der Nation auf.

Ein Kommentar von Wolfgang Bittner.

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder trafen sich zum soundsovielten Mal und beschlossen „härtere Maßnahmen“ zur Eindämmung der Corona-Pandemie, unter anderem Ausgangsbeschränkungen, Kita-Schließungen, Reiseeinschränkungen und Schließung von Geschäften vom 16. Dezember bis zum 10. Januar. Das bedeutet nicht nur Elend, Verzweiflung und „Familienknast“ mit den entsprechenden Folgen, sondern darüber hinaus den Stillstand, wenn nicht das Ende der Zivilgesellschaft. Denn voraussichtlich wird es noch monatelang so weitergehen, und ob die Bürgerrechte jemals wieder voll zur Geltung kommen, ist zweifelhaft.

Die Wut steigt von Tag zu Tag. Wenn ich die Zeitung aufschlage, das Radio anstelle oder ins Fernsehen schaue, könnte ich schreien. Corona-Infizierte, an oder mit Corona Gestorbene, Deutschland-Karten mit Kreuzen, nicht verifizierbare Zahlenspiele aufgrund eines ungeeigneten „PCR-Wertes“. Panik hat sich ausgebreitet, die Menschen haben Angst, an Covid-19 zu sterben oder mit schrecklichen Folgen zu erkranken. Aber ich kenne niemanden in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis, der oder die an Covid-19 gestorben ist; ein Bekannter war an dem Virus erkrankt, ist jedoch wieder völlig gesund.

Vorträge, Lesungen, Diskussionsveranstaltungen, Kabarett, Theater, Konzerte – alles abgesagt, zum Teil schon seit Monaten. Kolleginnen und Kollegen müssen Hartz IV in Anspruch nehmen, während im öffentlichen Dienst (gern auch bei Home-Office) Weihnachtsgeld und Sonderzuschläge gezahlt werden. Frau Merkel und ihre Entourage brauchen keine Kultur, aber sie brauchen Claqueure und Mitläufer.

Die staatlichen Zwangsmaßnahmen, mit denen die Ausbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden sollte, haben Millionen Menschen in Deutschland den Verlust ihrer wirtschaftlichen Existenz gekostet. Viele mittlere Betriebe sind in die Insolvenz gegangen oder stehen kurz davor, Theater, Bibliotheken und sonstige Kultureinrichtungen und Veranstaltungsorte mussten bereits monatelang schließen. Die Verarmung, Verelendung und Kulturlosigkeit führen zu einer Verrohung in der Gesellschaft.

Zur gleichen Zeit lebt es sich ausgesprochen angenehm im Dienste der öffentlich-rechtlichen Medien. Zu erfahren war, dass Christine Strobl (CDU), die Tochter des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble und Ehefrau des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl, als Nachfolgerin des ARD-Programmdirektors Volker Herres ab Januar 2021 mit einem Monatsgehalt von 33.000 Euro belohnt wird. Das hat sie neun ARD-Intendanten zu verdanken, u.a. dem ehemaligen Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke mit einem Monatsgehalt von 28.000 Euro.

Auf ähnliche Gehälter kommen die übrigen ARD-Intendanten.

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