Jahrespressekonferenz: Putin über Spiegel-“Enthüllungen” zur angeblichen Vergiftung Navalnys | Anti-Spiegel

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18-12-20 08:05:00,

Der Spiegel ist stolz auf seine angeblichen Enthüllungen zum Fall Navalny, dabei sind sie ausgesprochen plumpe Meinungsmache, wie wir gleich sehen werden.

Putin wurde mit Fragen zu den angeblichen Enthüllungen des Spiegel konfrontiert und wir werden uns daher zunächst die Geschichte selbst noch einmal anschauen, dann sehen wir uns die Journalistenfragen und Putins Antworten an und schließlich schauen wir uns noch an, wie der Spiegel darüber berichtet hat. Das wird also ein sehr langer Artikel. Die „Enthüllungen“ von Spiegel und Bellingcat

Der Spiegel hat „Recherchen“ zum Fall Navalny veröffentlicht. Es ist müssig, darauf im Detail einzugehen, aber der Spiegel behauptet, die Männer identifiziert zu haben, die Navalny angeblich jahrelang beschattet und dann vergiftet haben. Natürlich sind es russische Geheimdienstler. Überprüfen kann man an der Geschichte nichts, man muss sie einfach glauben.

Müssig, ja geradezu langweilig ist die Sache deshalb, weil sie einem bekannten Muster folgt, das jedes Mal das gleiche ist. Der Spiegel arbeitet dabei immer mit Bellingcat und The Insider zusammen. Und offensichtlich mit westlichen Geheimdiensten, wie wir gleich sehen werden. Nur die Geheimdienstkontakte erwähnt der Spiegel nie, er bezeichnet das als eigene Recherchen. Wie wahrscheinlich das ist, werden wir noch sehen.

Die selbsternannte Enthüllungsplattform Bellingcat kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Westen böse Meldungen über Giftgasangriffe in Syrien, über die über dem Donbass abgeschossene malaysische Boeing MH-17 oder allgemein über russische Untaten wie die angebliche Vergiftung der Skripals, den Tiergartenmord oder ähnliches braucht. Dafür ist Bellingcat im westlichen Propaganda-Apparat zuständig und liefert die gewünschten Meldungen, die niemand überprüfen kann, die aber von der gesamten westlichen Presse als Sensation aufgenommen und verbreitet werden.

Der Gründer von Bellingcat, Elliot Higgins, wird von US-Think Tanks finanziert und liefert immer genau das, was die USA hören wollen. Dabei wird er offensichtlich von westlichen Geheimdiensten mit Informationen versorgt, wobei in einem solchen Fall niemand weiß, ob es wahre Informationen oder Desinformationen sind. Überprüfen kann das niemand. Ein Beispiel: Es war Bellingcat, das seinerzeit die Identitäten der angeblichen russischen Agenten veröffentlicht hat, die angeblich die Skripals vergiftet haben. Dabei hat sich Bellingcat auf Daten über deren Visaanträge und Einreisen nach Großbritannien gestützt.

Diese Daten sind nicht öffentlich und Bellingcat kann sie nur von (wahrscheinlich britischen) staatlichen Stellen bekommen haben. Und dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder jemand hat sie Bellingcat illegal weitergegeben,

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