Massive Syrien-Propaganda-Operation von westlicher Auftragsfirmen und Medien

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20-12-20 09:02:00, UPDATE (29. September 2020): Wenige Tage nach der Veröffentlichung dieses Artikels wurde die Echtheit dieser geleakten Materialien indirekt von der britischen Regierung bestätigt. Sie berichtete, dass Hunderte von Dokumenten des Außenministeriums, in denen ihre Propagandaoperationen für Syrien im Einzelnen beschrieben sind, bei einem angeblichen Cyberangriff gehackt wurden. [1]

Geleakte Dokumente zeigen, wie Auftragsfirmen der britischen Regierung eine fortschrittliche Propaganda-Infrastruktur entwickelten, um im Westen die Unterstützung der politischen und bewaffneten Opposition Syriens zu fördern.

Nahezu jeder Aspekt der syrischen Opposition wurde von westlichen, von dessen Regierungen unterstützten PR-Firmen aufgebaut und verbreitet, von ihren politischen Narrativen bis hin zu ihrem Branding, von dem, was sie sagten, bis zu dem, wo sie es sagten.
Aus den geleakten Akten wird deutlich, wie westliche Geheimdienstmitarbeiter die Medien geschickt wie eine Klaviatur beherrschten, indem sie sorgfältig eine Berichterstattung in englischer und arabischer Sprache über den Krieg gegen Syrien zusammenbastelten, um einen konstanten Strom von Pro-Oppositionsberichten zu erzeugen.

US-amerikanische und europäische Auftragsfirmen schulten und berieten syrische Oppositionsführer auf allen Ebenen, von jungen Medienaktivisten bis hin zu den Chefs der Parallelregierung im Exil. Diese Firmen organisierten auch Interviews für syrische Oppositionsführer in etablierten Medien wie der BBC und dem britischen Channel 4.

Mehr als die Hälfte der von Al Jazeera in Syrien eingesetzten Recherche-Assistenten vor Ort (engl. „Stringer“) wurden im Rahmen eines gemeinsamen Programms der US-amerikanischen und britischen Regierung namens Basma ausgebildet, das Hunderte von syrischen Oppositionsmedien-Aktivisten hervorbrachte.

PR-Firmen der westlichen Regierungen beeinflussten nicht nur die Art und Weise, wie die Medien über Syrien berichteten, sondern – das zeigen die Dokumente auch – sie produzierten ihre eigenen propagandistischen Pseudonachrichten, die von den großen Fernsehsendern im Nahen Osten ausgestrahlt wurden; darunter BBC Arabic, Al Jazeera, Al Arabiya und Orient TV.

Diese vom Vereinigten Königreich finanzierten Firmen fungierten als PR-Agenten in Vollzeit für die vom Extremismus dominierte bewaffnete syrische Opposition. Eine Auftragsfirma, InCoStrat, sagte, er stehe in ständigem Kontakt mit einem Netzwerk von mehr als 1.600 internationalen Journalisten und „Einflussnehmern“ und benutzte sie, um pro-oppositionelle Gesprächsthemen voranzutreiben.

Eine weitere Firma im Auftrag westlicher Regierungen, ARK, entwarf eine Strategie, um der bewaffneten salafi-jihadistischen Opposition Syriens durch „Aufweichung ihres Images“ ein „neues Image“ zu verpassen. ARK brüstete sich sogar damit, dass sie der Opposition Propaganda lieferte,

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