Kampf gegen HCQ: Nächster Akt

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22-12-20 03:34:00,

Publiziert: 21. Dezember 2020

Jetzt auch noch “psychiatrische Störungen” – die nächste Falschbehauptung.

HCQ war eines der ersten nachweislich wirksamen Medikamente für die ambulante Frühbehandlung von Covid-19: In inzwischen über 200 Studien erzielte es eine Risikoreduktion bzgl. Hospitali­sie­rungen, Intensiv­behandlungen oder Todesfällen von durchschnittlich 65%.

Der Wirkmechanismus dürfte dabei primär auf den seit Jahren bekannten antithrombotischen, anti-inflammatorischen und immunmodulierenden Eigenschaften von HCQ beruhen, die der Entwicklung von schwerem Covid mit Embolien und Autoimmunreaktionen entgegenwirken. Tatsächlich wird HCQ seit Jahren erfolgreich gegen Autoimmunkrankheiten eingesetzt.

Der US-Arzt Dr. Zev Zelenko kombinierte HCQ im Frühjahr mit dem antiviral wirkenden Zink und einem Antibiotikum gegen bakterielle Superinfektionen und erreichte durch diese Kombinations­­behandlung eine Reduktion der Hospitalierungen in Risikogruppen um 84%.

Der Kampf gegen das günstige HCQ wurde von drei Seiten geführt: Von Pharmafirmen wie Gilead, die das tausendfach teurere Remdesivir verkaufen wollten; von Trump-kritischen politischen Akteuren, die durch dessen Unterstützung für HCQ aktiviert wurden; sowie von “Corona-Skeptikern”, die glaubten, die Übersterblichkeit könne nicht vom Virus verursacht sein.

Diese Gruppen beriefen sich zunächst auf die komplett erfundene Lancet-Studie von “Surgisphere” (einer Scheinfirma), und dann auf die Solidarity- und Recovery-Studien der WHO, die aus welchen Gründen auch immer Covid-Intensivpatienten tödliche Überdosen verabreichten.

Im September stellte die Europäische Fachgesellschaft für Kardiologie schließlich klar, dass das seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzte HCQ auch für Covid-Patienten bei korrekter Dosierung in jedem Krankheitsstadium absolut sicher ist. Im Gegensatz zum älteren Chloroquin führt es zudem auch bei Personen mit Favismus zu keinen Komplikationen.

Der neueste und fast schon absurde Vorstoß gegen HCQ besteht nun in der medial verbreiteten Behauptung, HCQ könnte zu “psychiatrischen Störungen” führen. Eine Überprüfung der Behauptung zeigt indes, dass sie auf der Meldung von sechs spanischen Patienten beruht, die im Frühjahr ebenfalls toxische Überdosen erhielten – vermutlich im Rahmen der Solidarity-Studie.

Warum dieser krampfhafte Kampf gegen eine wirksame Frühbehandlung? Die Corona-Impf­bereit­­schaft ist bereits gering – im deutsch­sprachigen Raum liegt sie selbst bei den 60- bis 80-Jährigen derzeit bei nur 21% – und durch neue Virus-Mutationen könnte sie weiter sinken. Eine kostengünstige und wirksame Prophylaxe und Frühbehandlung passt da kaum ins politische Konzept.

Immerhin: In Italien wurde HCQ auf Betreiben von behandelnden Ärzten Anfang Dezember wieder zugelassen.

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