Die Macht um Acht (68) „Stumme Redakteure der Tagesschau“ | KenFM.de

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23-12-20 10:18:00,

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Keine Frage für die Karriere – Stumme Redakteure der Tagesschau

Keine Frage: Nur stumme Redakteure machen Karriere. So jedenfalls verhält sich die Tagesschau-Redaktion. Obwohl Fragen zu stellen eigentlich zum Handwerk des Journalisten gehört. Doch immer dann, wenn ein paar Fragen zu den Nachrichten dringend geboten wären, überlegen die Damen und Herren in Hamburg, ob die Fragen ihrer Karriere nützlich sind, und meist bleibt ihnen dann die Frage im Halse stecken. So regieren die Pensions-Ansprüche, die Hoffnung auf einen gut finanzierten Lebensabend, den Journalismus der ARD.

Zentraler Punkt der aktuellen Regierungsreklame ist zur Zeit das Impfen. Also bringt die Tagesschau eine Überschrift zum Regierungs-Wunsch: „Corona-Krise – Frühere Entscheidung über Moderna-Impfstoff“. Im Text zum neuen Impfstoff findet sich dann dieser kryptische Satz: „Dieses (Datenpaket zum Stoff) enthält spezifische Informationen für die Herstellung für den EU-Markt“. Jetzt wären die ersten Fragen dringend nötig: Was sind das für Informationen? Warum sind sie für den EU-Markt nötig? Aber die Redaktion bleibt stumm.

Zum Zulassungsprozess hat die Redaktion schnell noch einen Kommentarsatz eingefügt: „Die Zustimmung der EU-Kommission gilt als Formsache.“ Jetzt hat der Zuschauer Fragen: Warum „Formsache“ bei einer ernsten Prüfung? Warum Formsache, wenn es um unsere Gesundheit geht und mögliche gefährliche Nebenwirkungen? Doch die Redaktion schweigt. Reklame verträgt keine Nachfragen. So verkommt Journalismus zur Regierungspropaganda.

Eine spannende Frage wäre auch, ob denn Merkel, Spahn und Lauterbach sich vor einer ARD-Kamera mit dem Stoff für normale Bürger impfen lassen würden. Ob denn die Obrigkeit als Karnickel für die Pharma-Industrie dienen wollte. Aber diese Frage würde den Redakteur eher an die frische Luft befördern, als nach weiter oben in der Hierarchie. Und deshalb wird sie von keinem Redakteur gestellt.

„Anschlag auf Breitscheidplatz – Berlins Innensenator räumt Fehler ein“. Ein Wunder ist geschehen, denkt der Zuschauer. Jahre, nach dem 19. Dezember 2016, dem Tag des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt, räumt ein Verantwortlicher Fehler ein. Weil die Fahrerkabine des Lastwagens erst am Nachmittag des Folgetages gründlich durchsucht worden war. Jetzt hätte die erste Frage der Redaktion sein müssen: Warum so spät? Und die zweite: War der Attentäter Anis Amri ein V-Mann,

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