Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 22 oder 8.1 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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24-12-20 09:13:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 8 „USA – der Blick von innen / Aktuelle Lage in Schweden, Frankreich und Italien u.a.“ wurde über die Situation in verschiedenen Ländern berichtet (1). Hier eine Zusammenfassung des ersten Teils.

Zu Beginn wurde Dr. Wodarg gefragt, wie das Bild zu sehen wäre, welches in den Medien dargestellt wird, nach dem in den USA die Corona-Situation „außer Rand und Band“ geraten wäre. Dr. Wodarg antwortete, dass es sehr unübersichtlich wäre, was in den USA überhaupt getestet wird. Es gäbe dort viele sekundäre Interessen, welche die Diskussion beeinflussen würden. So würde z.B. der Wahlkampf auch mit Corona und Angsterzeugung geführt. Außerdem ist das Gesundheitswesen in den USA privat organisiert. D.h. mit Krankheit und Angst wurde auch schon vor Corona Marketing betrieben und viel Geld verdient.

Dann gibt es Anreize, möglichst viel zu testen, und dann auch nachzutesten. „Die Krankenhäuser bekommen 20% mehr vom Militär, wenn sie Covid-19 drauf schreiben.“ Wenn man eine Pneumonie behandle, wären das Kosten in Höhe von ungefähr 8.000 Dollar, die es extra gäbe. Wenn man jemand mit Covid-19 beatme, wären es 30.000 Dollar, wenn der Test positiv ausfällt.

Da die Tests auch sehr unterschiedlich in der Qualität wären, gäbe es einen großen Anreiz, solche Tests zu nehmen, die eben leichter zu positiven Ergebnissen neigen. Alles wird von Privatunternehmen gemacht, die ihre eigenen Interessen haben.

Da Labore ihre Tests selber machen können, selbst validieren, und Interesse am Verkauf von so vielen Tests wie möglich besteht, und dann der Einsatz auch wieder von privaten Unternehmen erfolgt, die versuchen, so viele Tests wie möglich, so oft wie möglich einzusetzen, ist der finanzielle Anreiz in diesem Bereich ein vollkommen anderer, als in einem staatliches Gesundheitswesen.

Die hohen Fallzahlen in den USA, so Wodarg, könne er sich im Moment nicht erklären. Andererseits hatte er eine E-Mail bekommen, dass Menschen, die aus der Warteschlange ausgeschert waren, weil sie nicht länger auf den Test warten konnten,

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