Von fragwürdigen und fehlinterpretierten Corona-Zahlen

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24-12-20 08:35:00,

Eine Kritik am Umgang mit der Corona-Pandemie (Teil 3 und Ende)

Ab dem 16. Dezember wurde von den Regierungen ein “harter Lockdown” verhängt, der zunächst bis zum 10. Januar gelten soll. In einer Serie von drei Artikeln werden die wissenschaftlichen Begründungen genauer beleuchtet. Im ersten Artikel wurden die fehlenden wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit von Lockdowns thematisiert.

Im zweiten Artikel wurden die in den Stellungnahmen der Fachgesellschaften und den Regierungserklärungen ignorierten Kollateralschäden von Lockdowns beschrieben, welche inzwischen durch zahlreichen Studien belegt sind.

Im dritten Artikel wird anhand einer kritischen Diskussion der vom Robert-Koch Institut veröffentlichten Corona-Fallzahlen beleuchtet, inwiefern eine Angst in der Größenordnung, wie sie von den Regierungen, den Medien und manchen Wissenschaftlern vermittelt wird, wirklich gerechtfertigt ist.

Am 16. Dezember wurde das öffentliche Leben in Deutschland erneut drastisch heruntergefahren. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf musste schließen, Schulen und Kindergärten wurden geschlossen, weiterhin gelten strikte Kontaktbeschränkungen. Begründet wird dies damit, dass dies aufgrund der extrem dramatischen aktuellen Corona-Lage unbedingt notwendig sei. So sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Pressekonferenz zur Verhängung des “harten Lockdowns” am 13. Dezember:

Ausgangspunkt und Notwendigkeit ergibt sich daraus, dass die Maßnahmen, die wir am 2. November begonnen hatten, nicht gereicht haben. Nachdem wir eine Zeit lang das exponentielle Wachstum stoppen konnten und eine Seitwärtsbewegung hatten, haben wir seit einigen Tagen wieder steigende Fallzahlen und ein exponentielles Wachstum. Und das bedeutet, dass wir auch sehr viele Tote zu beklagen haben, sie verfolgen die Statistik ja alle. Und wir wissen, dass auch das Gesundheitssystem schon sehr stark belastet ist, und unser Auftrag oder unser Vorhaben war ja immer eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf und daraus resultieren die Beschlüsse, die heute gefasst wurden.

Noch dramatischer wird die Situation in einem Kommentar von Rainald Becker vom SWR in den Tagesthemen am 16. Dezember dargestellt. Er sagt dort:

952 Tote, 952 Menschen, Freunde, Bekannte und Verwandte. Rein rechnerisch stirbt damit etwa alle 1,5 Minuten ein Corona-positiver Mensch. Diese Rekordzahl am ersten Tag des bundesweiten Lockdown ist der beste Beleg für dessen Sinnhaftigkeit. Die Bilder aus der Uniklinik Freiburg, die dramatischen Zahlen aus Sachsen, wir haben es gerade gesehen, zeigen, es ist schon fünf nach zwölf. Wir stehen vor einem medizinischen Notstand.

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