2021: Die Welt als Spielhölle? | KenFM.de

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27-12-20 11:56:00,

Von Wolfgang Effenberger.

Am 11. Dezember 2020 erschien das Economist-Sonderheft „Die Welt 2021“ mit zukunftsweisenden Inhalten. Die Titelseiten der vorigen Jahresausgaben waren wie immer mit ihren eincodierten Planungen der Hintergrundeliten sehr kryptisch gehalten: eine Mischung aus okkulter Symbolik und Verweisen auf Manipulation und Kontrolle der Massen.

Für 2021 wurde ein einarmiger Bandit gewählt, dessen Hebelarm die Weltkugel ziert. Durch Drücken werden die vier Walzen zum Rotieren gebracht. Anstatt Münzen sollen „Stimulierungs-Fonds“ eingeworfen werden. Es geht um die ganz große Abzocke „CASH OUT“ auf Kosten der Steuerzahler. Die nicht eingeweihten Leser und Leserinnen sind auf ihre Phantasie angewiesen.

Welche Informationen stecken im Titelbild des Economists?

Die zweite Walze scheint bereits zum Stillstand gekommen sein. Beim abgebildeten Porträt dürfte es sich um das von Joe Biden, dem künftigen US-Präsidenten handeln. Das ist nicht überraschend, hatte doch der Economist – mit Nähe zum sog. Tiefen Staat – für Biden eine Wahlempfehlung ausgesprochen. 1980 hatte The Economist erstmals eine Empfehlung für einen US-Präsidentschaftskandidaten, damals Ronald Reagan, ausgesprochen.(1) In Biden sieht „The Economist“ einen guten Mann, „der dem Weißen Haus Stabilität und Anstand zurückgeben“ und mit der langen, schwierigen Aufgabe beginnen werde, ein zerklüftetes Land wieder zusammenzufügen“(2). Nun ja – Biden hat sich in den letzten 45 Jahren seiner Politkarriere eigentlich nirgendwo als Friedensstifter hervorgetan, im Gegenteil. Erinnert sei an seine Forderung militärischer Aktionen gegen die bosnischen Serben an das US-Außenministerium gleich zu Beginn der Unruhen auf dem Balkan 1993.(3)

Nach dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Serbien bildete die UN-Resolution 1244 vom 10. Juni 1999 die völkerrechtliche Grundlage für die Einrichtung der Übergangsverwaltungsmission. Darin wurde die territoriale Zugehörigkeit des Kosovo zu Serbien festgeschrieben. Ungeachtet dessen trieb der Westen die Unabhängigkeit des Kosovo voran und brachte am 17. April 2009 vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag seine Argumente dagegen vor. Noch bevor die fünfzehn Richter in Den Haag den Antrag auf Unabhängigkeit prüfen konnten, unterstrich US-Vizepräsident Biden bei einem Besuch im Kosovo im Mai 2009 die Unabhängigkeit des Landes als unumkehrbar. Eine deutlichere Missachtung eines höchsten Gerichts ist kaum denkbar.(4)

2002 trieb Biden als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Senat sein Land in einen grundlosen Krieg gegen den Irak. Der damalige Chef-Waffeninspekteur der UN beschrieb seine Anhörung vor Bidens Ausschuss als Farce.

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