2,3-Millionenspende zahlt sich aus: Bill-Gates-Propaganda im Spiegel | Anti-Spiegel

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28-12-20 08:16:00,

Der Spiegel hat von Bill Gates über zwei Millionen Euro als Spende erhalten. Der Spiegel will uns weismachen, dass das keinen Einfluss auf die Berichterstattung des Spiegel hat. Dass das Unsinn ist, kann man nun wieder an einem Spiegel-Artikel sehen.

Das ist keine Verschwörungstheorie, man kann es auf der Seite der Bill & Melinda Gates Foundation nachlesen: 2018 hat Spiegel-Online eine Spende in Höhe von 2,537,294 Dollar, das waren etwa 2,3 Millionen Euro, bekommen. Auch der Spiegel hat das mal erwähnt, aber um das zu finden, muss man schon ein wenig suchen.

Beim Spiegel gibt es die Rubrik „Globale Gesellschaft“, die durch die Spende von Bill Gates erst geschaffen wurde. Wenn man die Rubrik anklickt, erscheint über der Artikel-Liste folgender Text:

„Für unser Projekt Globale Gesellschaft berichten ReporterInnen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa über Menschen, soziale Brennpunkte und gesellschaftliche Entwicklungen. In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts erzählen wir von Ungerechtigkeiten vor dem Hintergrund der Globalisierung – aber auch von vielversprechenden Ansätzen. Das Projekt wird von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt, die redaktionellen Inhalte entstehen ohne Einfluss der Stiftung“

Das kann glauben, wer will.

Fakt ist, dass der Spiegel immer wieder Propaganda für Bill Gates und seine Ziele macht. Am 1. Oktober habe ich zum Beispiel an einem Spiegel-Artikel aufgezeigt, wie der Spiegel Bill Gates und die Pharmaunternehmen als barmherzigen Samariter dargestellt hat, die die Welt mit den Corona-Impfstoffen retten wollen, ganz selbstlos natürlich. Abgesehen davon, dass man zu den Corona-Impfstoffen stehen kann, wie man will, war das gelogen, denn der Spiegel hat seinen Lesern verheimlicht, dass das ganz und gar nicht selbstlos war, denn die Rechnung sollten die weltweiten Steuerzahler übernehmen, während die Pharmaunternehmen (und Bill Gates, der Aktien an bestimmten Unternehmen hält) eine Bombengeschäft machen. Die Details finden Sie hier.

Ein besonders „schönes“ Beispiel für die pro-Gates-Propaganda des Spiegel sind die Berichte unter der Reihe „Tagebuch aus Nordsyrien.“ Dort vermittelt der Spiegel seinen Lesern den Eindruck, er veröffentliche das Tagebuch einer syrischen Familie, die in einem Flüchtlingslager in der Region Idlib sitzt. Ich habe darüber Ende Oktober schon mal anhand eines Artikels aus der Reihe berichtet.

Das Problem dabei ist, das Tagebuch gibt es gar nicht, es entsteht offensichtlich in der Spiegel-Redaktion in Hamburg.

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