Trump oder Biden? Das russische Fernsehen über den Endkampf der US-Wahl | Anti-Spiegel

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28-12-20 02:32:00,

Wie jede Woche unterschied sich der Wochenrückblick des russischen Fernsehens stark von dem, was deutsche Medien aus den USA berichten. Die US-Wahl wurde nun sogar als „Machtergreifung“ bezeichnet.

Traditionell übersetze ich die Beiträge des russischen Fernsehens über die USA, sonntags in der Sendung „Nachrichten der Woche“ gezeigt werden, weil sich das, was das russische Fernsehen berichtet, sehr von dem unterscheidet, was man in Deutschland aus den USA zu sehen bekommt. So auch diese Woche.

In dem aktuellen Beitrag ging es untern anderem um den 6. Januar, an dem die Entscheidung der Wahlmänner vom US-Repräsentantenhaus bestätigt werden muss und um Gerüchte, Trump könnte das Kriegsrecht ausrufen, um die Amtseinführung Bidens zu verhindern. Und daran, dass die US-Wahl ein gigantischer Wahlbetrug war, hat zumindest das russische Fernsehen keinerlei Zweifel. Daher habe ich den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die US-Präsidentschaftswahl ist vorbei. Wie immer war es eine grelle Show. Aber diese Wahl war geprägt von einem Rekord an Schmutz, Skandalen und Straßenschlachten mit Toten und Verletzten. Tatsächlich war es keine Wahl, sondern eine Machtergreifung, getarnt als Wahlen. Am Ende der Operation stand die Klage von Texas und 18 anderen amerikanischen Staaten vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten wegen massiven Wahlbetrugs. Und was macht der Oberste Gerichtshof? Er antwortet den Klägern nicht in der Sache, weist aber auch den Betrugsvorwurf nicht zurück. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten sagt, es sei nicht an Texas, sich in das einzumischen, was in anderen Staaten passiert. Das heißt, steckt Eure Nase nicht in Angelegenheiten, die Euch nichts angehen. Das Ergebnis ist folgendes:

Nur 61 Prozent der Amerikaner halten die Wahl für ehrlich. Unter den Republikanern glauben mehr als zwei Drittel, dass die Wahl manipuliert war. Darüber hinaus sind 62 Prozent der Republikaner der Meinung, dass Trump die Macht nicht an Biden abgeben sollte.

Trump selbst hat den Sieg seines Rivalen nicht anerkannt. Theoretisch bleibt ihm weniger als ein Monat im Weißen Haus – Bidens Amtseinführung ist für den 20. Januar geplant. Doch wie Trump aus der Präsidentenresidenz vertrieben wird, ist noch unklar. Auf jeden Fall war das vergangene Jahr für die Vereinigten Staaten – die Revolution unter den Bedingungen von Covid – ein Albtraum.

Aus den USA berichtet unser Korrespondent.

Ein Selbstmordattentäter saß hinter dem Steuer des Wohnmobils in Nashville,

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