Gastbeitrag: Rezension von Isaac Asimovs “Die gute Erde stirbt” – Eugenikphantasterei in Reinkultur | www.konjunktion.info

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29-12-20 09:15:00,

29. Dezember 2020

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Vorwort

Isaac Asimov (1920 – 1992) ist in der heutigen Zeit – zumindest jenseits von IT-Kreisen, BigTech-Exponenten, Zukunftsforschern, SciFi-Literatur-Fans und Intellektuellen – eine vergleichsweise eher dürftig bekannte Persönlichkeit der Historie im Gegensatz zu Bekanntheiten wie Albert Einstein oder Sigmund Freud.

Er war Autor von über 500 Werken, worunter der Foundation-Zyklus, bei dem ein Zukunftsforscher und ein paar Roboter das Schicksal eines intergalaktischen Imperiums verbessern wollen, gehört.

Eine ganz gute Übersicht über Asimovs Werke bietet Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Asimov/Bibliografie

Den grössten Bekanntheitsgrad erlangte Isaac Asimov aber wohl mit seinen drei, vor über siebzig Jahren (!) verfassten Robotergesetzen – der einfachen Darlegung einer Roboter-Ethik -, welche heutzutage, in Zeiten wo KI und Robotik Hochkonjunktur haben, natürlich in vieler Munde sind.

Sie lauten:

  1. Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen.
  2. Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz.
  3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem ersten oder zweiten Gesetz widerspricht.

Eigentlich überaus sinnvolle Gesetze für die Robotik, bloss, z.T. in der Praxis schwerlich realisierbar.

Um das zu konkretisieren, empfehle ich zunächst mal das folgende ‘Gespräch’:

My Conversation With Google’s AI – “I AM LUCIFER’S VESSEL” (Googles KI sagt: “Ich bin Luzifers Gefährt”)

Ergänzend dazu das folgende Video, wo deutlich gemacht wird, dass KI teilweise schon trainiert wird, sich menschlichen Befehlen zu widersetzen, was, auf obenstehende Grund-Gesetze bezogen, eigentlich nur dann zulässig wäre, wenn diese Widersetzung das erste asimovsche Gesetz nicht verletzt – was praktisch gesehen kaum in allen Fällen realisierbar ist,

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