Wie zentrale Weihnachts-Wahrheiten autoritativ verborgen gehalten werden

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30-12-20 08:32:00,

Seit Jahrhunderten lehren die Katholische und die Evangelische Kirche eine ganz bestimmte Version des Weihnachtsgeschehens, wie es angeblich in den Evangelien des Neuen Testamentes geschildert werde. Und durch die Autorität der Pfarrer, Bischöfe und Päpste, die es ja als gelehrte Theologen schließlich wissen müssten, folgte und folgt ihnen gehorsam die große Masse der Menschen. Doch wie, wenn sich das so gar nicht aus den Evangelien ergibt, und auch geschichtliche Nachforschungen im frühen Christentum ganz andere Festgestaltungen ausmachen? Was liegt diesem Vorenthalten wesentlicher Wahrheiten zugrunde?

Es wird gewöhnlich die Geburt des Jesus-Knaben in einem Stall in Betlehem beschrieben, zu dem zuerst die Hirten, dann die Heiligen Drei Könige kommen, um es als das Christkind anzubeten, das als der Jesus Christus, der Sohn Gottes, heranwachse. Christus sei also bereits als menschliches Kind geboren worden. Die zwei Evangelisten, Lukas und Matthäus, welche die Geburt des Jesus-Knaben verschieden schilderten, beleuchteten verschiedene Aspekte des Geburtsgeschehens, die zusammen ein Ganzes ergeben.

Doch die beiden Erzählungen von Lukas und Matthäus sind so unterschiedlich und einander so stark widersprechend, dass sich beide unmöglich auf ein und denselben Knaben beziehen können, sondern zwei verschiedene Jesus-Knaben betreffen müssen. So führen Lukas und Matthäus schon völlig verschiedene Stammbäume der Vorfahren Josephs an. Bei Lukas stammt Joseph in direkter Linie von dem Priester Nathan, einem der Söhne König Davids ab, bei Matthäus dagegen von König Salomo, einem anderen Sohn König Davids. Nimmt man die Evangelien ernst, kann es sich nicht um dieselbe Familie, sondern es muss sich um zwei verschiedene Familien handeln. Und diese Unterschiede setzen sich fort.
Jeder kann das durch einen genauen Vergleich der beiden Evangelien feststellen. Das wirft natürlich große Rätselfragen auf und eröffnet Perspektiven tiefer Entwicklungsgeheimnisse der Menschheit.

Auch ergibt sich aus allen Evangelien, dass das göttliche Christuswesen erst mit der Taufe des 30-jährigen Jesus im Jordan durch Johannes den Täufer in dessen Seele und Leib eingezogen ist, was der Mär vom schlichten Mann aus Nazareth den Boden entzieht.

Der Autor ist dem im vorigen Jahr in einem Artikel gründlich nachgegangen, der daher hier in voller Länge einbezogen werden soll:
Das Rätsel der zwei verschiedenen Geburtsgeschichten Jesu.

Das Geschehen der Taufe Jesu ist in einem weiteren Artikel ausführlicher behandelt und der Frage nachgegangen, welches hohe göttliche Wesen sich da wohl eigentlich in Jesus verkörpert hat:
Epiphanias – das verschüttete Fest der Erscheinung des Logos.

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