Merkel und Putin sprechen über gemeinsame Produktion des russischen Corona-Impfstoffs | Anti-Spiegel

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05-01-21 12:05:00,

Heute haben der russische Präsident Putin und Bundeskanzlerin Merkel am Telefon über eine gemeinsame Produktion des russischen Corona-Impfstoffs gesprochen.

Ende Dezember habe ich über ein Telefonat zwischen den Gesundheitsministern Deutschlands und Russlands berichtet, in dem sie am 18. Dezember über eine gemeinsame Produktion des russischen Impfstoffs in Deutschland gesprochen haben. In Deutschland wurde darüber nicht berichtet und das deutsche Gesundheitsministerium hat auf Nachfrage nur mitgeteilt, es kommentiere vertrauliche Gespräche nicht.

Für eine Produktion des russischen Impfstoffs in Deutschland gibt es – gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Impfchaos – mehrere gute Gründe. Da wäre zunächst der russische Impfstoff selbst, der nicht auf die experimentelle mRNA-Technologie setzt, die bei den Impfstoffen von BionTech/Pfizer und Moderna zur Anwendung kommt, sondern auf erprobte Vektorimpfstoffe, wie es auch Astra-Zeneca tut. Im Unterschied zu Astra-Zeneca, dessen Impfstoff Affenviren als Vektoren nutzt und nur eine Wirksamkeit von 70 Prozent aufweist, nutzen die Russen menschliche Viren und der russische Impfstoff hat eine Wirksamkeit von über 95 Prozent gezeigt.

Das hat dazu geführt, dass Astra-Zeneca inzwischen mit den Russen zusammenarbeitet und seinen Impfstoff mit dem russischen kombinieren will, um die Wirksamkeit seines eigenen Impfstoffs zu erhöhen. Dass die EU unter diesen Bedingungen immer noch auf den Impfstoff von Astra-Zeneca setzt, anstatt gleich den russischen Impfstoff zu kaufen, lässt sich nur damit erklären, dass es der EU in erster Linie darum geht, westlichen Pharmaunternehmen gute Geschäfte zu garantieren und nicht um einen wirksamen Impfstoff. Impfchaos: Westliche Politiker verhindern schnelle Verfügbarkeit von Impfdosen

Hinzu kommt, dass die Russen den Ländern, die den russischen Impfstoff kaufen, die Produktion in Lizenz erlauben, wodurch mehr Produktionsstätten genutzt werden und damit die Zahl der schnell verfügbaren Impfdosen erhöht wird. Dazu sind die westlichen Pharmaunternehmen nicht bereit, weil sie an einer Lizenz natürlich weniger verdienen, als wenn sie den Impfstoff selbst produzieren. Dass es der deutschen Politik um die Gewinne der Pharmaunternehmen und nicht um die schnelle Verfügbarkeit von Impfstoffen geht, hat Gesundheitsminister Spahn Ende Dezember bestätigt, als er sich explizit dagegen ausgesprochen hat, westliche Pharmaunternehmen dazu zu zwingen, ihre Impfstoffe in Lizenz fertigen zu lassen.

Während die deutschen „Qualitätsmedien“ derzeit ständig über das Impfchaos und den Mangel an Impfdosen in Deutschland berichten, verschweigen sie ihren Lesern die Gründe dafür. Das Chaos mag organisatorisch begründet sein,

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