Wer denkt ist Antisemit. Querdenker im Fadenkreuz | KenFM.de

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07-01-21 11:33:00,

Von Uli Gellermann.

Wenn alles nicht mehr hilft, dann wird die Antisemitismus-Kanone rausgeholt. Denn die anständigen Deutschen wissen aus ihrer Geschichte, dass Antisemitismus zum Jahrhundertverbrechen des Holocaust geführt hat. Also werden Leute, deren einziges Verbrechen darin besteht, dass sie die Mehrheitsmeinung nicht teilen, als Antisemiten bezeichnet. So gebrandmarkt hofft man, sie zu isolieren und mundtot zu machen.

Massenbewegung misstraut Spahn und Merkel

Die „Querdenker“ sind der bekannteste Teil einer deutschen Massenbewegung, die dem Corona-Regime der Pharma-Freunde um Spahn und Merkel misstraut. Sie liegen quer zum Regierungskurs, sie denken selbst und regen andere an, auch selbst zu denken. Sie fordern Demokratie und Meinungsvielfalt. Also muss man sie mit dem schlimmsten gesellschaftlichen Makel besudeln, der denkbar ist: Man erklärt sie zu Antisemiten.

Dr. Michael Blume ist ein Produkt der CDU

An der Spitze dieser Diffamierungskampagne, die gern von den miesen Mehrheitsmedien vorgetragen wird, steht seit einiger Zeit der Antisemitismusbeauftragte Baden-Württembergs, Dr. Michael Blume. Blume ist ein Produkt der CDU-Ideologie-Maschine: Als Schüler bekam er in der Jungen Union seinen Rechtsdrall verpasst, um sich dann später als CDU-Stadtratsmitglied in Filderstadt für den Beamten-Apparat zu bewähren. So ein glatter Karrierist bekam dann schnell auch als Antisemitismusbeauftragter einen Job mit Pensionsberechtigung bei der Landesregierung Baden-Württembergs.

Ausschaltung des Parlaments in Corona-Zeiten

Schon im Dezember denunzierte Blume im Hamburger SPIEGEL die Querdenker als „Gefahr für die Demokratie“. Eine Behauptung ohne jeden Beweis. Seine intellektuell erbärmliche Argumentation mündet im Vorwurf, Michael Ballweg, ein Kopf der Demokratiebewegung, habe sich für eine „verfassungsgebende Versammlung“ ausgesprochen. Dass diese Möglichkeit demokratischer Entwicklung im Grundgesetz vorgesehen ist, fällt dem Religionswissenschaftler Blume ebensowenig auf, wie ihm die undemokratische Ausschaltung des Parlaments in Corona-Zeiten nicht auffallen will.

Blume verbreitet ein Feindbild

Jetzt setzt Blume im Berliner TAGESSPIEGEL noch einen drauf: Er unterstellt der Demokratiebewegung eine „Verharmlosung des Holocausts“, in der Bewegung gäbe es „Opferneid“. Wäre Blume bei Verstand könnte er in den willkürlichen Verhaftungen während der Aktionen für die Grundrechte, der wachsenden Polizeibrutalität und den öffentlichen Diffamierungen durchaus Opfer und Täter erkennen. Aber das will der Beamte nicht. Er will ein Feindbild verbreiten, da ist ihm jede plumpe Lüge recht.

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