2021 und nicht 1984: Das Wahrheitsministerium wird mit 37 Jahren Verspätung eröffnet | Anti-Spiegel

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09-01-21 09:09:00,

Wer Orwells Buch 1984 gelesen hat, der kennt das Wahrheitsministerium. Wer das Buch nicht gelesen hat, der wird es nun kennenlernen, denn aus der Zensur in sozialen Medien geht nun das Wahrheitsministerium hervor.

Die Zensur in sozialen Medien war schon bisher schlimm genug. Bis vor der US-Wahl beschränkte sie sich noch weitgehend auf die Zensur von Meinungen. Wer vom Mainstream allzu weit abgewichen ist, dem wurde die Reichweite gekürzt oder es wurden Beiträge zensiert oder gelöscht. Dabei hat man sich auf willkürliche Begriffe wie „Hatespeech“ gestützt, die nirgends wirklich definiert wurden und man hatte keine Handhabe, sich dagegen zu wehren. Was vor den US-Wahlen als Zensur empfunden wurde

Ebenfalls schon vor den US-Wahlen kamen sogenannte Faktenchecker in Mode, die vor allem in sozialen Netzwerken entscheiden durften, was die Wahrheit ist und was nicht. Angebliche Unwahrheiten – für die man extra den neuen Begriff „Fake News“ erfunden hat – wurden zwar nicht oft gelöscht, aber mit Warnhinweisen versehen.

Das war aber alles noch harmlos. Wenige Wochen vor der US-Wahl wurde dann ganz offen zensiert, als immer mehr kompromittierendes Material über Joe Biden und seinen Sohn Hunter bekannt wurde. Plötzlich begannen die sozialen Netzwerke ganz offen zu zensieren und jeder Post, in dem diese Meldungen verlinkt wurde, wurde konsequent gelöscht. Das dreiste dabei war, dass zum Beispiel bei Facebook eine gewisse Anna Makanju für die „Integrität der US-Wahlen“ zuständig war, also für die Zensur, die alle kompromittierenden Meldungen über Joe Biden bei Facebook gelöscht hat. Makanju war allerdings vor ihrer Arbeit bei Facebook eine enge Mitarbeiterin von Vizepräsident Joe Biden im Weißen Haus.

Wer gehofft hatte, nach der US-Wahl würde die Zensur wieder abnehmen, der wurde schnell eines Besseren belehrt, als zum Beispiel YouTube einen Monat nach der US-Wahl ganz stolz gemeldet hat, 8.000 Kanäle aus politischen Gründen gelöscht zu haben. Die Schraube wurde nach der Wahl sogar noch angezogen. Nach den US-Wahlen ging die Zensur erst richtig los

Das Tempo erhöht sich dabei sogar noch, wie die aktuellen Ereignisse in den USA zeigen. Als die Erstürmung des Kapitol begonnen hat, hat Trump sich sofort mit einer Ansprache an seine Anhänger gewandt und sie aufgefordert, „friedlich nach Hause zu gehen.“ Das Video wurde augenblicklich von den sozialen Netzwerken gelöscht, denn es (zer)stört die Legende, Trump habe einen Putschversuch unternommen.

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