Diktatur der “Humanität”: Finanzindustrie und WEF am Ziel? | KenFM.de

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11-01-21 08:28:00,

Von Wolfgang Effenberger.

Umfassender Sieg der Demokraten

In den frühen Morgenstunden des 7. Januars 2021 erklärte Vizepräsident Mike Pence den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Joe Biden, zum Wahlsieger. Gleichzeitig gingen beide Senatorensitze von Georgia in einem Kopf-an-Kopfrennen an die demokratischen Bewerber. Der künftige Präsident Biden hat damit de facto eine Mehrheit in beiden Parlamentskammern – und kann leichter regieren.

Der geschickte Taktiker Biden hat sich bisher nicht als Friedensfreund, Rechtswahrer oder Freund der Arbeiter gezeigt. Er hat meistens für Banken, die Finanzindustrie und den Militärisch-Industriellen Komplex gearbeitet. Für den US-Staat Delaware, eine Finanzoase wie Luxemburg, auch bekannt als „Onshore-Version der Cayman-Inseln“, saß Biden über Jahrzehnte im Senat, wo er die Interessen der dortigen Wirtschaft vertrat.

1999 setzte sich Biden für die Aufhebung des Trennbankengesetzes (Glass-Steagall-Act von 1933) ein. Direkte Folge war die Finanzkrise von 2007/8, die noch immer nicht überwunden ist. Als ehemaliger Vizepräsident hat Biden nichts unternommen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Im Gegenteil: Die Banken wurden mit gigantischen Hilfspaketen aus Steuergeldern gerettet.

Als Obama-Beauftragter für den Staatsstreich in der Ukraine hatte Biden keine Skrupel, sich bei der Umsetzung der US-Politik der neofaschistischen Swoboda-Partei sowie des rechtsnationalistischen Freiwilligenregiments „Asow“ – inzwischen eine politische Bewegung – zu bedienen.(1) In den vergangenen Monaten hingegen demonstrierte der Präsidentschaftskandidat Biden die Nähe zur Antifa und anderen sozialistischen Gruppierungen und liegt damit auf der Linie des WEF-Gründers Klaus Schwab.

Mit Biden wird vermutlich die von Trump unterbrochene US-Kriegspolitik seit 1945 wieder Fahrt aufnehmen und werden Frieden und fairer Handel weiter aus dem Blickwinkel verschwinden.

In dem Wahlkampf um die Senatssitze in Georgia wurden 500 Millionen Dollar ausgegeben – im Verhältnis 2:1 zugunsten der Demokraten, vorneweg „die „Zuckerbergs“ dieser Welt und die amerikanischen „tech giants“. Die Herrschaften erwarten „return on investment““, wie wir es, so Willy Wimmer, „schon beim Putsch in der Ukraine von der Dame Nuhland vernehmen konnten“(2).

Zweifelfrei hatte Präsident Trump das Leben der „tech giants“ – bzw. „Big Tech“ – erschwert. Diese Giganten sind auch bekannt als „Big Four“, „Four Horsemen“, „Big Five“ oder „S & P 5“. Der unaufhaltsame Fortschritt der Digitaltechnik verhalf den größten und dominantesten Unternehmen in der Informationstechnologiebranche der USA zu einem atemberaubenden Siegeszug: Amazon,

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