Neue WhatsApp-Regeln zeigen: Die End-to-End Verschlüsselung war eine Lüge | Anti-Spiegel

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12-01-21 04:34:00,

Wer sich um seine Daten sorgt, sollte WhatsApp schnellstmöglich verlassen, wie die neuen Regeln des Messengers zeigen. Hier will ich beleuchten, was die neuen Regeln (unfreiwillig) aufzeigen, was sie bedeuten und welche Alternativen es gibt.

Dass WhatsApp eine sichere Verschlüsselung hat, die dafür sorgt, dass nicht einmal WhatsApp selbst die Nachrichten mitlesen kann, ist nun als Lüge entlarvt worden. Zwar gab es schon früher Meldungen, die bewiesen haben, dass Geheimdienste zum Beispiel in Deutschland und Spanien bei WhatsApp problemlos mitlesen können. Aber das scheint nicht schwer gewesen zu sein, denn die vielgerühmte End-to-End-Verschlüsselung scheint es bei WhatsApp nie gegeben zu haben. Anders lässt sich nicht erklären, dass WhatsApp nun ganz offen mitteilt, ab sofort alles mitlesen und speichern und an Facebook weitergeben zu wollen.

Außerdem hat WhatsApp bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass es mit der Datensicherheit dort nicht weither ist, als Einladungen zu Gruppen-Chats plötzlich in Google-Suchen gezeigt wurden und Außenstehende dann in diesem vermeintlich privaten Chats mitlesen konnten.

Aber was bedeuten die Änderungen der Nutzungsbedingungen von WhatsApp tatsächlich und welche Alternativen gibt es für diejenigen, die nicht zustimmen wollen? Dazu hat die TASS eine Analyse veröffentlicht, die ich übersetzt habe (Die Links sind aus dem Artikel übernommen).

Beginn der Übersetzung:„Zustimmen oder löschen“ Warum verschrecken die neuen WhatsApp-Regeln die Nutzer?

Viele haben begonnen, über den Wechsel zu alternativen Messengern zu sprechen

WhatsApp hat sich immer als sichere Plattform positioniert, die eine End-to-End-Verschlüsselung verwendet, was bedeutet, dass auch der Dienst selbst keinen Zugriff auf die Korrespondenz und Gespräche seiner Nutzer hat. Die neuen Vorschriften haben jedoch für viele die Frage aufgeworfen, ob ihre personenbezogenen Daten geschützt bleiben. Das hat bereits dazu geführt, dass Politiker, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und normale Menschen sich von dem Messenger abwenden.

Ab dem 8. Februar wird jeder, der WhatsApp nutzt (außer Bürgern der EU und Großbritanniens), gezwungen sein, seine persönlichen Daten mit Facebook zu teilen. Das soziale Netzwerk hat Zugriff auf Telefonnummern, Transaktionsinformationen und IP-Adressen.

„Als eines der Facebook-Unternehmen erhält WhatsApp Informationen von anderen Facebook-Unternehmen und stellt anderen Facebook-Unternehmen Informationen zur Verfügung“, heißt es in der neuen Version der Datenschutzvereinbarung. Wie in dem Dokument gesagt wird, analysiert und fördert Facebook auf diese Weise die Arbeit seiner Dienste.

Die Benachrichtigung über die Einführung der neuen Regeln erscheint im Messenger-Fenster und fordert die Benutzer auf,

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