Finanzsystem: Zunehmende Inflation, steigender Lebensmittelpreisindex und die Manipulation der Zentralbanken | www.konjunktion.info

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13-01-21 12:11:00,

13. Januar 2021

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Zentralbank - Bildquelle: Pixabay / DenisStreltsov; Pixabay License

Zentralbank – Bildquelle: Pixabay / DenisStreltsov; Pixabay License

Seit Monaten lesen wir, dass die Manipulation der Märkte für Staats- und Unternehmensanleihen durch die Fed, EZB und die angeschlossenen anderen Notenbanken und die schier nicht enden wollende “Liebe der Regierungen” zu schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen am langen Ende zu steigenden Preisen führen wird. Gerade in Deutschland ist das Thema Inflation geschichtsbedingt ein sehr heikles, so dass in unserer Hochleistungspresse diese Thematik tunlichst zu vermieden wird.

Dabei zieht das “Inflationsgespenst” bereits seit längerem seine Runden. Nicht nur in Deutschland oder den USA, sondern überall auf der Welt.

Dies sollte für den informierten Leser keine Überraschung sein. Schließlich ist eine “gewisse Inflation” das erklärte Ziel der Notenbanken. Und bei einer Ausweitung der Geldmenge (M-2) allein in den USA seit dem Jahr 2000 um 410% – 3,7 Billionen US-Dollar oder 24% im Jahr 2020 – dürfte das wenig überraschend sein.

Steigende Lebensmittelpreise und die weltweite Zunahme an hungernden Menschen

Der Lebensmittelpreisindex der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ist im Dezember den siebten Monat in Folge gestiegen und erreichte den höchsten Stand seit Ende 2015.

FAO Food Price Index - Bildquelle: www.fao.org

FAO Food Price Index – Bildquelle: http://www.fao.org

Wie die Grafik rechts zeigt, sind die weltweiten Lebensmittelpreise in den letzten Monaten enorm gestiegen. Auch ein Vergleich zum Jahr 2015 zeigt, dass der Index von 93,1% auf 107,5% angezogen hat. Das entspricht einem Anstieg von 14,4% (durchschnittlicher jährlicher Anstieg von 2,9%).

Dion Rabouin von Axios berichtete dieser Tage, dass einerseits die Konsumenten- bzw. Verbraucher-Indizes in den meisten Ländern durch eine schwache Beschäftigungslage und minimale Lohnerhöhungen sowie durch die Kosten für bestimmte Anschaffungen wie Hotelübernachtungen, Flugtickets und Kleidung gefallen sind. Jedoch steigen auf der anderen Seite die Kosten für lebensnotwendige Güter – insbesondere für Lebensmittel – seit mehreren Jahren, wie oben aufzeigt, an.

Es ist für jeden offensichtlich, dass die US-Handelskriege und insbesondere die P(l)andemie die globalen Lieferketten gestört und die Arbeitsmärkte auf der ganzen Welt massiv beeinflusst haben und vor allem noch werden. Hinzu kommt, dass Lebensmittel, wie Gold und die meisten anderen Rohstoffe, größtenteils in US-Dollar eingepreist werden.

Und da der Dollar auf den niedrigsten Stand seit mehr als 2½ Jahren gefallen ist,

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