Gekaufte Wissenschaft – pseudo-wissenschaftliche Studie führte Corona-Lockdown herbei

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13-01-21 11:52:00,

Dramatische Prognosen des angesehenen „Imperial College London“ waren im Frühjahr 2020 ausschlaggebend für den Corona-Lockdown in Europa. Auch der deutsche Viren-Papst Chr. Drosten, für schnelle Panikmache berüchtigt, übernahm sofort die Kassandra-Rufe und schlug bei der verbündeten Bundesregierung Alarm. Doch heute steht fest, dass die Rechenmodelle der Wissenschaftler falsch und ihre Prognosen maßlos übertrieben waren. – Die Londoner Hochschule pflegt eine enge, lukrative Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie.

Der Aalener Ökonom Prof. Christian Kreiß, Verfasser von Büchern über „Gekaufte Forschung“ und „Gekaufte Wissenschaft“, ist der Sache in einem Artikel näher auf den Grund gegangen1, aus dem wir wesentliche Ergebnisse übernehmen und mit eigenen Recherchen ergänzen.

Der „report 9“ aus London

Das Imperial College London ist eine 1907 gegründete Technische Hochschule und Universität. „Es ist eine der forschungsstärksten und renommiertesten Universitäten der Welt“ (Wikipedia). Das muss man wissen, um das Gewicht zu ermessen, das wissenschaftlichen Studien aus diesem Hause in der Weltöffentlichkeit zukommt.
Am 16. März 2020 veröffentlichte das „Imperial College COVID-19 Response Team“ unter der Leitung des britischen Epidemiologen und Professors für mathematische Biologie, Neil Ferguson, den „report 9“ zur Gefährlichkeit von SARS-Cov-2, dessen Prognosen auf einem mathematischen epidemiologischen Modell aufbauen. Der „wissenschaftliche“ Bericht sprach von der größten Gesundheitsbedrohung durch ein Atemwegsvirus seit der Grippewelle von 1918, der „Spanischen Grippe“, die laut WHO zwischen 20 und 50 Millionen Menschenleben gekostet haben soll. Falls die Staaten keine Gegenmaßnahmen ergreifen würden, seien 550.000 Tote für Großbritannien und für die USA 2,2 Millionen Tote zu erwarten sowie eine 30-fache Überlastung der Krankenhausbetten.

Der Bericht empfahl daher der Politik, wie Chr. Kreiß referiert, einen harten Lockdown aus einer Kombination von Isolierung der Krankheitsfälle, sozialer Distanzierung für die gesamte Bevölkerung und entweder einer generelle Haushaltsquarantäne oder Schul- und Universitätsschließungen. Nur dadurch könne, so lange kein Impfstoff zur Verfügung stünde, eine Überlastung des Gesundheitssystems und ein Mangel an Krankenhausbetten vermieden werden. Der harte Lockdown müsse, auch wenn zwischenzeitliche Lockerungen möglich wären, „möglicherweise 18 Monate oder mehr“ aufrechterhalten werden. Das Papier entwarf einen harten Lockdown von zunächst fünf Monaten.
Der Report diskutierte auch alternativ eine mildere Strategie der Eindämmung, bei der nur Fallisolierungen, Quarantäne und soziale Distanzierung für die hauptsächlich gefährdete Zielgruppe der über 70-Jährigen eingeführt würde. Dies würde aber lediglich zu einer Halbierung der Anzahl an Toten, also zu 275.000 Toten in Großbritannien und 1,1 Millionen in den USA sowie zu einer 8-fachen Überbelegung der Krankenhausbetten führen.

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