Krisenmanager in der Krise

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13-01-21 01:26:00,

Die Politik von Bund und Ländern, die sich der „Bekämpfung des Coronavirus“ verschrieben hat, ist hochemotional, spaltend, rational völlig widersprüchlich und vor allem für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Gesundheit der Menschen absolut schädlich. Die Menschen werden desinformiert, manipuliert, unter Druck gesetzt, in Ängsten gehalten und gegeneinander in Position gebracht.

Menschen sind es, die verantwortlich für all das sind, und es sind natürlich keineswegs nur Menschen in hohen politischen Ämtern. Daher sind die an den Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer verfassten Briefe sehr wohl auch an jeden Leser gerichtet, um sein eigenes Verhalten im Rahmen der ausgerufenen Coronakrise auf den Prüfstand zu stellen.

Bei all dem auf der gesellschaftlichen Ebene zu Betrachtenden sind und bleiben es letztlich Menschen, welche handeln — mit den entsprechenden Auswirkungen. Deshalb also auch und beispielhaft die persönliche Ansprache an Michael Kretschmer. Ihn werde ich in den Briefen mit jeweils einzelnen, klar umrissenen Aspekten der vorgeblichen Pandemiebekämpfung konfrontieren und längst überfällige Antworten einfordern. In diesem Zuge kann es nicht ausbleiben, den Politiker wiederholt mit der Frage zu beunruhigen, ob er tatsächlich das Maß an Verantwortung an den Tag legt, das erforderlich ist, um einer Krise wie der jetzigen erfolgreich und angemessen zu begegnen.

Der erste Brief verlangt von der Sächsischen Regierung Antworten darauf, warum Politik und Behörden unwissenschaftlich definierten und für den Zweck völlig ungeeignete Inzidenzen als Maß zur Einschätzung einer pandemischen Situation heranziehen, während die seit über zehn Monaten überfälligen wie aussagekräftigen Ergebnisse repräsentativer Studien (Baseline-Studien) zur Ermittlung der epidemiologischen Situation zu Corona in den Bundesländern und Deutschland insgesamt noch immer nicht vorliegen.

„Ministerpräsident Michael Kretschmer
Sächsische Staatskanzlei
Archivstraße 1
01097 Dresden
Telefon: 0351 564-10080
E-Mail: buergerbuero(at)sk.sachsen.de

Sehr geehrter Herr Kretschmer,

zuerst einmal Ihnen und Ihren Nächsten ein gutes, gesundes, neues Jahr.

Zum Anliegen meiner an Sie gerichteten offenen Briefe — es werden dem Ihnen hier vorliegenden Schreiben also weitere folgen — möchte ich eingangs meine grundlegenden Befindlichkeiten dazu mitteilen:

Herr Kretschmer, ich bin auf Sie sauer. Weil ich auch auf mich sauer bin. Denn ich hatte vor einigen Monaten wirklich gehofft, es gibt einen Ministerpräsidenten in diesem Land, der tatsächlich das Kreuz hat, aus der Panik- und Hysteriewelle auszuscheren (1 bis 5),

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