Neue US-Sanktionen gegen Ukrainer wegen angeblicher Einmischung in US-Wahl 2020 | Anti-Spiegel

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13-01-21 07:23:00,

Leser des Anti-Spiegel kennen die Korruptionsvorwürfe gegen Joe Biden in Sachen Ukraine. Nun haben die USA gegen die an deren Aufdeckung beteiligten Ukrainer Sanktionen verhängt und ich habe mit einem der Betroffenen telefonieren können und ein Statement bekommen.

Die Pressemeldung über neue Sanktionen erschien am 11. Januar auf der Seite des US-Finanzministeriums. Die Sanktionen gegen eine Reihe von Ukrainern wird damit begründet, sie hätten sich – natürlich im Auftrag Russlands – in die US-Wahl 2020 eingemischt.

Bevor wie auf die Sanktionen kommen, will ich kurz daran erinnern, worum es geht. Joe Biden hat in der Ukraine nach dem Maidan das Zepter übernommen und das Land de facto geleitet. Die Chronologie dieser sehr komplexen Geschichte finden Sie hier. Ich konnte im Sommer 2019 ein zweistündiges Interview mit einem Insider führen, der zur fraglichen Zeit die rechte Hand des ukrainischen Präsidenten Poroschenko gewesen ist und hautnah dabei war. Über das Interview habe ich auch eine 12-teilige Sonderreihe auf dem Anti-Spiegel veröffentlicht, um für alle, die das Thema nicht kennen, die Hintergründe der Aussagen zu erklären, den ersten Teil der Reihe finden Sie hier.

Wenn Sie diesen ausgesprochen komplexen politischen Korruptionsskandal nicht kennen, lesen Sie bitte zum besseren Verständnis die verlinkten Artikel und schauen Sie sich das Interview an.

Der Kern der Geschichte ist, dass der ukrainische Abgeordnete Andrej Derkatsch Telefonmitschnitte, Kontoauszüge und andere Unterlagen veröffentlicht hat, die im Detail aufgezeigt haben, wie Joe Biden und sein Umfeld sich in der Ukraine illegal bereichert haben, es geht um Milliarden Dollar. Leider sind die Unterlagen, die damals veröffentlicht wurden, mittlerweile aus dem Netz verschwunden, denn der YouTube-Kanal, auf dem die Telefonmitschnitte veröffentlicht wurden, wurde von YouTube gelöscht. Gleiches gilt für die Unterlagen und Kontoauszüge, die auf Google-Drive online gestellt worden sind. Der Konzern Google, zu dem YouTube gehört, hat ganze Arbeit geleistet und auch Facebook, wo die Pressekonferenzen online gestellt wurden, auf denen Derkatsch die Unterlagen der Öffentlichkeit präsentiert hat, hat den Account von Andrej Derkatsch gelöscht.

Die Unterlagen hatte Derkatsch von Alexander Onischenko bekommen, der seinerzeit die rechte Hand von Poroschenko gewesen ist. Onischenko saß zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen vor einem Jahr ohne juristische Grundlage in deutscher Untersuchungshaft, weshalb Derkatsch die Veröffentlichungen übernommen hat. Die Details von Onischenkos skandalöser Verhaftung in Deutschland finden Sie hier.

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