Tödlicher Hoffnungsbringer

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13-01-21 01:08:00,

Ausgerechnet im Kanton Luzern, dessen Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP) als erster mit den Corona-Impfungen beginnen wollte, ereignet sich der erste schwere Zwischenfall. An Heiligabend wurde in einem Pflegeheim in einer Luzerner Agglomerationsgemeinde mit der Impfung aller dementen Bewohner einer Wohngruppe (mit einer Ausnahme) begonnen.

Der zuständige Heimarzt wurde vom Impfteam nicht kontaktiert, sonst hätte es erfahren, dass einer der Bewohner auf eine frühere Grippeimpfung negativ reagiert hatte und deshalb auf weitere Impfungen verzichtet wurde.

Am 26. Dezember klagte der betreffende Bewohner über Schmerzen in der Harnröhre und Schmerzen im Bauch. Er wurde immer wieder unruhig, später fiel der Blutdruck ab und der Puls erhöhte sich.

Der zuständige Heimarzt untersuchte den Patienten ein letztes Mal am Sonntagabend, 27. Dezember. Er war ruhig, aber der Bauch war hart und führte unter Druck zu Schmerzen. Am Montag meldete sich das Pflegeheim nicht zum Zustand des Patienten. Am Dienstagmorgen wurde der Arzt per E-Mail über die Verschlechterung des Allgemeinzustands informiert. Bei seinem Rückruf war der Patient bereits verstorben.

Ein Einzelfall ist noch kein statistischer Nachweis für einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfung und Todesfall. Der Patient, der abgesehen von der Demenz als gesund galt, hätte theoretisch auch ohne Impfung sterben können. Sicherheit wird erst eine Obduktion ergeben, falls eine durchgeführt wird. In Frage kommen namentlich Allergien — darüber gibt es erste Erfahrungen — und Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten. Dazu gibt es infolge der kurzen Testphase zur Zeit noch keine belastbaren Erkenntnisse.

Die amerikanische Kontrollbehörde für Medikamente FDA (Food and Drug Administration) listet in ihrem Faktenblatt zum Impfstoff von Pfizer/Biontech eine Reihe von Nebenwirkungen, die in den ersten Tagen auftreten können. Im Vordergrund stehen akute allergische Reaktionen, die nun offenbar auch beim Impfstoff von Moderna auftreten, wie die New York Times schreibt.

V-Safe, das Meldesystem für Nebenwirkungen von Impfstoffen der amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control) weist für die Impfung mit dem Wirkstoff von Pfizer/Biontech nach fünf Tagen eine Toxizitätsrate von 2,8 Prozent auf. Bei 112,807 Impfungen ereigneten sich 3150 „Health Impact Events“, die die Arbeit verunmöglichten und ärztliche Behandlung erforderten (Stand 18. Dez. 2020).

Die CDCs, offenbar beunruhigt durch die hohe Zahl von Nebenwirkungen, publiziert die Zahlen allerdings nicht mehr.

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2,8 Prozent Nebenwirkungen,

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