Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? – 2020 NEWS

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14-01-21 01:26:00,

Rechtsanwältin Viviane Fischer im schriftlichen Interview mit dem Tagesspiegel. 

Der Journalist Sebastian Leber hat RAin Viviane Fischer am 12. Januar 2021, um 18:51 Uhr mit Fristsetzung zum 13. Januar 2021, 12 Uhr, den nachstehenden Fragenkatalog übermittelt, nachdem er ein Interview bezüglich des Corona-Ausschusses und der Baselinestudie angefragt hatte. RAin Viviane Fischer nimmt zu den aufgeworfenen Fragen wie folgt Stellung.

Sebastian Leber: Weshalb verheimlichen Sie bei Ihren öffentlichen Auftritten als Rechtsanwältin Viviane Fischer, etwa im “Corona-Ausschuss”, dass Sie die Hutmacherin Rike Feurstein sind?

Viviane Fischer: Ich freue mich, dass mir Ihre Frage Gelegenheit gibt, diese für mich persönlich wichtige weitere Facette meines Lebens nach aussen zu kommunizieren. Im Corona-Ausschuss spielen bei all den juristischen und medizinischen Fragestellungen, bei all den Problemdiskussionen die Ästhetik und die schöpferische Kraft leider so gut wie nie eine Rolle. Mich in diesem Kontext nun als Hutmacherin in Szene zu setzen, hätte aus meiner Sicht ganz und gar fremdkörperhaft gewirkt. Weil ich aus dem Chatverlauf unserer Sitzungen aber weiss, dass einige Zuschauer schon thematisiert haben, dass ich designnäher wirke, als man bei Jurist:innen landläufig erwartet, ist es erfreulich, dass ich nun auf diesem Wege das Bild abrunden kann. Ja, ich bin auch Hutmacherin. Ich habe mein Handwerk in London und New York erlernt. Mein Label trägt den Namen Rike Feurstein. Feurstein ist mein Geburtsname. Und Rike ist mein zweiter Rufname. Der Name Feurstein hat für mich eine ganz besondere Bedeutung, wie ich im Corona-Ausschuss vor Weihnachten näher ausgeführt habe. Mein Großonkel war der katholische Stadtpfarrer Monsignore Dr. Heinrich Feurstein, der sich in mehreren Predigten entschieden gegen den Zweiten Weltkrieg und die Ermordung der Behinderten und psychisch Kranken durch die Nazis im Rahmen der Aktion T-4 (Vernichtung “lebensunwerten” Lebens) gewandt hat. Mein Großonkel ist 1942 in der Haft im Konzentrationslager Dachau verstorben. Nach dem Krieg ist er als Glaubenszeuge in das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts aufgenommen und selig gesprochen worden. In Donaueschingen ist eine Schule nach ihm benannt.

Sebastian Leber: Weshalb stellen Sie sich stets als “Rechtsanwältin und Volkswirtin” vor, aber nennen nicht Ihre Tätigkeit als Hutdesignerin?

Viviane Fischer: Ist es nicht schon mehr als genug, dass ich die Doppelqualifikation Rechtsanwältin und Diplomvolkswirtin habe? Für mein Ego brauche ich es nicht, aller Welt mitzuteilen, dass ich zudem ein sehr schönes und seltenes Handwerk erlernt habe.

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