Massive Unruhen in den Niederlanden – Bilder, die deutsche Nachrichten nicht zeigen | Anti-Spiegel

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26-01-21 09:35:00,

In den Niederlanden finden seit fast drei Tagen massive Unruhen im ganzen Land statt. Die Lage ist außer Kontrolle, aber die deutschen Medien berichten gar nicht oder nur sehr verhalten.

Das russische Fernsehen hat in einem Beitrag über die Lage in den Niederlanden berichtet und da mir gesagt wurde, dass in Deutschland dazu fast nichts berichtet wird, habe ich den Bericht aus den Abendnachrichten des russischen Fernsehens vom Dienstag übersetzt. Der Bericht dauert nur wenige Minuten und mit meiner Übersetzung ist er auch ohne Russischkenntnisse verständlich, die Bilder sprechen für sich.

Bevor wir zu der Übersetzung kommen, habe ich eine (rhetorische) Frage: Warum hat der Spiegel nach den Protesten am Samstag in Russland innerhalb von 48 Stunden mehr als zehn dramatisierende Artikel darüber veröffentlicht, obwohl in Russland fast nichts passiert ist? Es waren nur einige Tausend Menschen auf den Straßen und es gab keine Schwerverletzten. Und warum hat der Spiegel über die Lage in den Niederlanden, wo es seit drei Tagen massive Unruhen wegen der Corona-Einschränkungen gibt, nur zwei Artikel veröffentlicht?

Man wird ja mal fragen dürfen…

Nun zum Bericht des russischen Fernsehens aus den Niederlanden.

Beginn der Übersetzung:Drei Nächte Aufstände: Die Niederländer antworten mit einem Tsunami aus Pogromen auf den Lockdown

Die niederländische Regierung wird die aufgrund der Pandemie verhängte Ausgangssperre wegen der Unruhen im Land nicht aufheben. Die ersten Gerichtsverhandlungen gegen die Auftständischen beginnen am 27. Januar. Nach Angaben des Justizministeriums drohen ihnen Haftstrafen. Die Zahl der Inhaftierten geht in die Hunderte. Und das ist offenbar nicht das Ende. Aggressive Jugendliche veranstalten seit mehr als zwei Tagen Pogrome. In Amsterdam sprengten Demonstranten sogar eine Fußgängerbrücke in die Luft.

Niederländische Städte reagieren mit der Verhängung von Ausgangssperren auf die ernste epidemiologische Lage und die wachsende Zahl von Patienten. Es ist die dritte Nacht in Folge, in der rebelliert wird.

Die lokale Presse spart nicht mit Superlativen: beispiellos, nie gesehenes Ausmaß, die schlimmsten Ausschreitungen der letzten 40 Jahre. Auf den Straßen ist Rauch von Tränengas und Wasserwerfer sind im Einsatz.

In Amsterdam gingen die Randalierer so weit, dass sie eine Fußgängerbrücke mit Benzinkanistern in die Luft sprengten.

Einige plündern Geschäfte aus. Aus diesem kleinen Lebensmittelgeschäft wurde alles mitgenommen, die Regale sind völlig leer, das Glas ist zerbrochen. Auch Juweliergeschäfte hatten Pech.

Auch Polizisten haben etwas abbekommen.

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