Weitere Lockdown-Märchen

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26-01-21 05:45:00,

Mit und ohne Masken, Lockdowns und Schulschließungen: Florida, Texas und Kalifornien (Yinon Weiss)

Publiziert: 26. Januar 2021

Die neuen Tricks der Lockdown-Medien.

(German only) Lockdown-befürwortende Medien stehen vor dem Problem, dass die Lockdown-Politik international zwar enorme gesellschaftliche und ökonomische Schäden angerichtet hat und noch anrichten wird, aber nachweislich keinen medizinischen Nutzen brachte (siehe Grafik oben).

Ein vermeintliches “Vorbild” nach dem anderen verschwand von der Bühne, so dass heute nur noch das totalitäre China sowie ein paar Inselstaaten übrig bleiben. Dabei lag der Erfolg der Inseln primär nicht am Lockdown, sondern an den frühen Grenzkontrollen – zumal etwa Südkorea, Taiwan und Japan bis heute gar keinen Lockdown hatten.

Lockdown-Befürworter und Pharma-Lobbyisten setzten all ihre Hoffnung auf Impfstoffe, doch die Evidenz verdichtet sich, dass diese gegen die neuen Virus-Varianten bereits nicht mehr oder nicht mehr so gut wirken, während einige Impfstoffe bei Senioren generell kaum zu wirken scheinen – ein Effekt, den man bereits von den jährlichen Influenza-Impfstoffen her kennt.

Um diese ungünstige Situation zu verschleiern, müssen Lockdown-Medien zu immer neuen Tricks greifen. So berichteten Schweizer Medien von “20 Minuten” bis “NZZ am Sonntag” zuletzt über eine phantasiereiche Modellierungs-Studie, wonach der Frühjahrs-Lockdown in der Schweiz 35,000 Leben gerettet und 100 Milliarden Franken Nutzen gebracht haben soll. In Wirklichkeit hatte der Lockdown auf den bereits sinkenden R-Wert keinen Einfluss mehr, und das größere Schweden verzeichnete bis Sommer ohne Lockdown knapp 6000 Todesfälle (70% davon in Pflegeeinrichtungen).

Eine weitere beliebte Desinformations-Technik besteht darin, gewisse Zeiträume in gewissen Gebieten herauszugreifen, um daraus irreführende Konklusionen abzuleiten. So habe die liberale Schweiz “in der Vorweihnachtszeit” eine der höchsten Corona-Sterblichkeiten in Europa gehabt. Dass die Schweiz insgesamt im EU-Durchschnitt liegt, seit Januar im Wochenschnitt sogar darunter, und das Lockdown- und Masken-Vorbild Tschechien im November eine fast doppelt so hohe Sterblichkeit hatte wie die Schweiz im Dezember, soll der Leser hingegen nicht erfahren.

Besonders “versagt” hätte “in der zweiten Welle” der eher liberale Ostschweizer Kanton St. Gallen. In Wirklichkeit liegt St. Gallen bezüglich Intensivpatienten und Todesfällen insgesamt im Mittelfeld und deutlich unter den Westschweizer Lockdown-Vorreitern. St. Gallen führte in Pflegeheimen bewusst kein monatelanges Besuchsverbot ein,

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