Die neue Menschheitsfamilie

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27-01-21 12:35:00,

Die neue Menschheitsfamilie wird nicht wie Pilze im Herbst aus dem Boden schießen, sie wird auch nicht plötzlich da sein, wenn der Widerstand gegen die „Eliten“ endlich Erfolg gehabt haben wird. Weder die Sternenkonstellationen werden das für uns richten noch Retter welcher Art auch immer. Auch wenn das vielbeschworene „Licht“, wie vielerorts versprochen, „gesiegt haben wird“: Das Licht wird es auch nicht tun. Wir müssen es letztendlich selbst schaffen. Und das wird nur gelingen, wenn wir damit anfangen — jetzt. Jeder bei sich selbst, in seinem eigenen Inneren, in seinem Umfeld. Der wichtigste Nächste ist immer der, der gerade da ist. Sogar die eigene Ehefrau …

Sie wird neu sein, die Gemeinschaft, die aus freiem Willen durch eigene Einsicht, Erkenntnis und mit eigener Kraft aufgebaut werden soll.

Es gibt keine Rezepte, keine bewährten Konzepte, doch es gibt jede Menge gesunden Menschenverstand und sogar viele Experten, die seit langer Zeit immer und immer wieder davon sprechen und Hinweise geben, was funktionieren kann und was nicht. Allerdings sind sich die Experten in diesem Punkt fast alle wohl einig: Erneuerung kommt aus dem Einzelnen, aus seinem Inneren, wenn er sie sich selbst erarbeitet hat.

Wahrscheinlich gibt es sogenannte Grundvoraussetzungen. Ich greife mal ins Nebulöse und behaupte, eine Grundvoraussetzung wäre, dass man von dieser neuen Menschheitsfamilie träumt, sie ersehnt, sie als ein Ideal in sich trägt. Dann wäre noch entscheidend, dass man das alles hier überlebt und bestenfalls noch angemessen denk- und handlungsfähig geblieben ist. Nützlich wäre auf alle Fälle, die neuen Qualitäten, die wir als Einzelne zu einer neuen Mitmenschlichkeit benötigen, zu üben und zu pflegen, indem man sie anwendet. Jetzt. Hier. Genau dort, wo man gerade ist. Täglich. Das läßt sich nicht verschieben.

Was gibt einer Widerstandsbewegung Kraft? Ich denke, es ist nicht einmal so sehr ein gemeinsamer Feind, es ist, oder muss ich sagen, es sollte die gemeinsame Vision sein, das gemeinsame Ideal, die Hoffnung, das Gute, das wir erringen wollen. Es geht nicht so sehr ums „Weghabenwollen“, es geht darum, dass wir uns doch unser menschenwürdiges Leben erringen wollen. Das verleiht Kraft, auch in den dunkelsten Stunden und Tagen. Es setzt Kreativität frei, dafür kann man Mut aufbringen und dafür kann man kleine Differenzen zugunsten des großen Zieles ab und an großzügig vom Tisch fegen.

Es kann diese Vision sein,

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