Jagt den Juden Ken Jebsen! | Von Rüdiger Lenz | KenFM.de

jagt-den-juden-ken-jebsen!-|-von-rudiger-lenz-|-kenfm.de

27-01-21 12:56:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Die zentrale Kategorie des Rassismus ist die Minderwertigkeit. Durch die Brille des Rassismus gelten Fremde, also Menschen mit einer anderen Hautfarbe, Sprache, Abstammung, Herkunft, Religion, anderen politischen Anschauungen und anderen Geschlechts ebenso als minderwertig wie Personen, die krank, behindert oder einkommensarm sind. Wenn viele Menschen glauben, dass sich Rassismus nur auf die Ersteren bezöge, dann übersehen sie, dass Rassismus sich immer gegen ALLE MENSCHEN richtet.

Seinem Wesen nach zielt Rassismus nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe bzw. einer Person, sondern verneint deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung.

Rassische Diskriminierung scheint zwar auf projizierte phänotypische (äußerliche) und davon abgeleitete Gruppen oder persönliche (typologische) Unterschiede zu verweisen, meint aber im Kern die Anlagen.

Rassismus schließt soziale Diskriminierung immer mit ein und kann deshalb in diesem Bezug auch als Sozialrassismus tituliert werden. (1)

Jagt den Juden Ken Jebsen, oder stellt den Juden Jebsen öffentlich an den Pranger, so wie damals, als Juden noch verfolgt werden durften.

Ken Jebsen hat einen iranischen und einen deutschen Hintergrund. Das verlautbaren die Volksempfänger in diesem Land dauernd über diesen Juden Jebsen. Doch dass das minderwertige Leben in diesem Jebsen, genannt jüdisch-iranisch-deutsch-bahaiitischer Herkunft, nie am öffentlichen Pranger steht, wenn die Mainstream-Presse sich über seine, speziell für ihn ausgedachte Reichsbürgernähe, seinen bis heute nicht bewiesenen Antisemitismus oder gar seinem ihm aufgestülpten Leugnen des Holocaustes auslässt, ihn nie selbst um ein Wort bittet oder einlädt, sondern nur über, aber nicht mit ihm spricht, ist ein Zeichen für eine an Verlogenheit nicht zu überbietende Rufmordkampagne, die nun auszuarten scheint in eine Kampagne nach einem irren Einzeltäter, der diesen Scheißjuden Jebsen endlich von hinten erledigt. So wie es sich einst bei dem Spinner Rudi Dutschke abgespielt hatte. Glaubensjünger aus dem linksgrünen Lager finden sich sicher bald zuhauf, um diesen Jebsenjuden, diesen letzten Schandfleck nichtarischer Umtriebe, zu erledigen.

Harter Tobak für euch lieben Leserinnen und Leser?

Gegen Ken Jebsen wird gerade, besser seit Jahren, gezielt eine Hetzkampagne gefahren, wie sie übler nicht sein kann. Und der Grund dafür ist vielschichtig.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: