Wollte Scholz mit Corona-Hilfsgeldern Wirecard retten?

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29-01-21 10:43:00,

Nachdem ein ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter Österreichs mit Verbindungen zum flüchtigen Wirecard-Manager Jan Marsalek in Wien festgenommen worden ist, kommen weiter neue Details des Betrugsskandals, in welchen anscheinend auch die Bundesregierung verstrickt ist, ans Tageslicht. Wir hatten berichtet: https://www.watergate.tv/wirecard-fluchthelfer-festgenommen-worden/.

Wie die BILD-Zeitung nun enthüllte, versuchte Bundesfinanzminister Olaf Scholz offenbar, den insolventen Wirecard-Konzern, welcher massive Bilanzfälschung begangen hat, mit Corona-Hilfsgeldern zu retten. Das geht aus einem geheimen Dokument des Ministeriums vom Juni 2020 hervor, welches der BILD-Zeitung vorliegen soll. Bereits im Juni 2020 hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wegen des Verdachts der Marktmanipulation Strafanzeige gegen Wirecard erstattet.

Die Beamten des Finanzministeriums von Olaf Scholz schlugen in dem Geheimdokument vor, Wirecard mit 600 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) zu stützen, welcher für Corona-Hilfspakete gedacht war. Mit den Geldern sollte Unternehmen geholfen werden, welche aufgrund der Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Eine anderweitige Verwendung des Stabilisierungsfonds wäre einer Veruntreuung der Gelder gleichgekommen.

Die Insolvenz von Wirecard ist keine Lappalie. Der Zahlungsdienstleister hat 1,9 Milliarden Euro aus seiner Bilanz verschwinden lassen. Die Guthaben sollten sich auf Konten asiatischer Treuhandkonten befinden. Doch die Konten existieren gar nicht. Die Konten waren frei erfunden, um Anlegern vorzugaukeln, welche Summen der Zahlungsdienstleister weltweit bewegt. Wo sich die 1,9 Milliarden Euro befinden, ebenso wie der Manager des Unternehmens, ist unklar.

Gesichert dürfte sein, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich noch im September 2019 im chinesischen Wuhan für diesen Konzern einsetzte und Bundesfinanzlobbyist Olaf Scholz schon länger von dem Finanzsumpf wusste. Scholz wusste seit mindestens Februar 2019 von den Betrugsvorwürfen gegenüber Wirecard. Es ist nicht der erste Finanzbetrug, von dem Olaf Scholz wusste und dennoch nichts oder nicht genügend dagegen unternommen hat – ganz ähnlich wie beim CumEx Steuerskandal, von dem Merkel und Scholz offenbar seit Jahren wussten. Wenn Scholz im Februar 2019 von den Betrugsvorwürfen gegen Wirecard wusste, dann wusste Merkel, die den Konzern im September 2019 in Wuhan anpries, ebenfalls davon.

Doch der Skandal offenbart weitere Details, die die Bundesregierung in Bedrängnis bringen sollten. Der Wirecard-Betrugsfall wird aktuell im Ausschuss des Bundestags untersucht. Der Untersuchungsausschuss kündigte an, einen Mitarbeiter aus der Bundesbank als Zeugen aufzurufen. Auf dem Zeugen ruhte die Hoffnung, dass dieser umfassend zum Wirecard-Skandal auspacken und die Bundeskanzlerin bloßstellen würde.

Der Mann, der bei der Bundesbank beschäftigt ist,

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