Der Bargeldabschaffung folgt die digitale Diktatur – Kopp Report

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01-02-21 06:19:00,

Im Schatten der Corona-Krise wird versucht, gezielt das Image von Bargeld zu zerstören und es als Virenträger zu verleumden. Jedoch widerlegen unabhängige Wissenschaftler und Studien diese verbreitete These. Es geht hierbei um nichts Geringeres, als die totale Kontrolle über den Bürger zu erlangen und diesen in einer digitalen Diktatur zur absoluten Konformität umzuerziehen.

In Schweden ist die angedachte Zukunft für Deutschland bereits weit fortgeschritten. Selbst kleinste Beträge beim Bäcker oder ein paar Lutschpastillen im Kiosk werden dort mit Karte bezahlt. Bei Örtlichkeiten und temporären Lokalitäten wie auf dem Wochenmarkt, die über kein Kartenlesegerät verfügen, besetzt das Bargeld nicht etwa noch ein Nischendasein, sondern dem Kunden wird vorgeschrieben, dass er dort mit einer Handy-App zu zahlen hat. Dem Menschen wird auch keinerlei Wahlmöglichkeit gelassen, er muss seine Waren und Dienstleistungen digital bezahlen. Der sofort aufkommende Widerstandsgeist: »Dann kauf ich dort nicht mehr ein« ist verständlich, läuft aber leider ins Leere. Denn in Schweden existieren so gut wie keine Bargeld-Läden mehr; es heißt, sich der digitalen Bevormundung und damit auch der lückenlosen digitalen Überwachung unterzuordnen oder man kann nichts kaufen. Keine Ware, keine Dienstleistung. Rein gar nichts.

Kinder als Experimentiermasse

Kinder und Teenager wachsen in Schweden gar schon auf, ohne Bargeld in der Hand gehabt zu haben. Untereinander werden Beträge wie eine SMS hin und her geschickt. Der Stellenwert des Bargelds, das Vertrauen in das eigene Geld, das man in Händen hält oder im Portemonnaie aufbewahrt, diese haptische Sicherheit ist in Schweden zu einer austauschbaren digitalen Information degeneriert.

Techfirmen, digitale Dienstleister und damit auch der Staat sammeln so jeden Tag, jede Stunde, jede Minute umfangreiche Datensätze. Jedes erworbene Bus-, Zug- und Flugticket sowie die Fahrtstrecke werden registriert.

Big Brother weiß, was man gefrühstückt hat, welche Zeitungen, Magazine und Bücher man kauft, welche Wege man zurücklegt, wann man den ersten Alkohol am Tag getrunken und bezahlt hat, in welchem Café, Restaurant und in welcher Bar der Betreffende verkehrt und mit wem – all das ist absolut transparent. Ganz so, wie der Staat sich das wünscht.

Schnüffelei wird einfach durch den positiver klingenden Begriff Transparenz ersetzt.

Natürlich ermöglichen diese Bewegungsprofile auch einen leichten Datenabgleich, wer sich gleichzeitig dort oder in der Nähe befunden hat. Und wenn die Enthüllungen des Whistleblowers und ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden eines bewiesen haben,

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