Corona-Impfung: Das Kleingedruckte bei den Risiken – infosperber

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02-02-21 11:32:00,

Martina Frei / 1. Feb 2021  Einige Geimpfte könnten schwerer erkranken als Ungeimpfte. Obwohl Fachleute vor solchen Szenarien warnen, wird nicht informiert.

upg. Die Hoffnung aller gilt wirksamen Impfstoffen, welche die Menschen vor schweren Folgen von Covid-19 schützen und das Verbreiten des Virus stoppen. Die Hoffnung darf jedoch nicht dazu verleiten, dass mögliche Risiken kleingeredet werden, nur um skeptische Menschen nicht vom Impfen abzuhalten. Infosperber informiert über relevante Aspekte.

* * *

«Ein Covid-19-Impfstoff muss
erstens sicher,
zweitens sicher,
drittens sicher und
viertens wirksam sein.»
 

Das schrieb der Arzt Carlos Beat Quinto, Mitglied des Zentralvorstands der Schweizer Ärztevereinigung FMH, jüngst in der Schweizerischen Ärztezeitung

«Warum ist die Sicherheit so hoch zu gewichten?», fragt Quinto in seinem Editorial und beantwortet die Frage gleich selbst: «Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass bezogen auf die Gesamtbevölkerung bei über 90 Prozent aller Infizierten mit Covid-19 die Infektion leicht verläuft, insbesondere bei jüngeren Personen. Dies ist zu berücksichtigen, falls eine Impfung von Gesundheitspersonal in Erwägung gezogen wird, welches weder vom Alter noch von den Begleiterkrankungen her einen schweren Verlauf erleiden würde.» 

Ein Punkt, der in Bezug auf die Impfstoff-Sicherheit bisher nicht öffentlich diskutiert wird, ist die Frage nach der «vaccine-enhanced disease», auf deutsch eine durch den Impfstoff verstärkte Erkrankung. Damit ist gemeint, dass die Impfung die Infektion, vor der sie eigentlich schützen soll, noch «anheizt». Das Resultat wäre dann ein schlimmerer Krankheitsverlauf als ohne Impfung.

«Das Risiko muss weiter untersucht werden»

Dass eine solche Verstärkungsreaktion auch bei den Corona-Impfstoffen denkbar ist, zeigt ein Blick in die Unterlagen zuhanden der US-Arzneimittelbehörde FDA. 

Unter dem Punkt «Unbekannte Risiken / Datenlücken» wird sowohl beim Moderna-Impfstoff als auch bei demjenigen von Biontech/Pfizer diese Möglichkeit erwähnt: 

«Das Risiko einer durch den Impfstoff verstärkten Erkrankung im weiteren Verlauf […] ist unbekannt und muss in […] Studien […], die nach der Zulassung […] durchgeführt werden könnten, weiter untersucht werden.»

Einer, der nicht müde wird, vor solchen Verstärkungsreaktionen zu warnen, ist Shibo Jiang. Jiang ist ein chinesischer Wissenschaftler, der seit 2003 an der Entwicklung von Impfstoffen und Behandlungen gegen das mit Sars-CoV-2 verwandte Sars-Virus beteiligt war. Er kennt sich also auf dem Gebiet aus. 

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