Navalny: Nächster Propaganda-Flop

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02-02-21 11:52:00, “Putins Palast”: Manipulierte Videoanimation mit Wappen Montenegros statt Russlands (Navalny)

Publiziert: 2. Februar 2021

Der russische Regierungskritiker Alexei Navalny – ähnlich wie Juan Guaidó in Venezuela ein klassischer westlicher Einflussagent – veröffentlichte zuletzt ein zweistündiges Video über einen angeblichen “Putin-Palast” am Schwarzen Meer. Transatlantische Medien, die in dasselbe Propaganda-Netzwerk eingebunden sind wie Navalny selbst, haben darüber ausführlich berichtet.

Rasch wurde jedoch klar, dass es sich bei dem Gebäudekomplex nicht um “Putins Palast”, sondern um eine seit Jahren unfertige Luxus-Hotelanlage handelt. Das vermutlich westliche Team von Navalny versuchte dies unter anderem durch aufwändige Videoanimationen zu verschleiern, in denen jedoch peinlicherweise das sehr ähnliche Wappen Montenegros statt jenes Russlands in das Gebäude eingefügt wurde. Der tatsächliche Besitzer der unfertigen Hotelanlage, ein milliarden­schwerer russischer Bauunternehmer, hat sich inzwischen auch zu Wort gemeldet.

Ein langjähriger ehemaliger Moskau-Korrespondent des Schweizer Radio und Fernsehens SRF schrieb zuvor auf Twitter dennoch aufgeregt: “#Navalny sorgt für neue SENSATION. Seine zweistündige, dichte Video-Produktion «#PUTINS PALAST», in der er sich mutmasslich enormen finanziellen Machenschaften des #russischen Präsidenten annimmt, dürfte für enorme Schlagzeilen sorgen.” Der Tweet wurde von mehreren aktuellen und ehemaligen Korrespondenten und Redakteuren unter anderem von SRF, ARD und NZZ geliked.

Der Vorfall zeigt exemplarisch, dass viele westliche Journalisten die eigene Propaganda wirklich selbst glauben. Aus Sicht des Propaganda-Managements ist das natürlich der Idealfall, auch Sicht kritischer Medienkonsumenten jedoch eher etwas bemitleidenswert. Unter der vollständig CFR-konformen Biden-Administration dürften solche Operationen jedoch wieder stark zunehmen.

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