Vorauseilender Gehorsam: Selensky bietet USA Hilfe bei Ermittlungen gegen Giuliani an | Anti-Spiegel

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02-02-21 11:49:00,

Der ukrainische Präsident hat der neuen US-Regierung in einem TV-Interview Unterstützung bei Ermittlungen gegen Trumps Anwalt Giuliani angeboten.

Vor zwei Jahren war es ein Riesenskandal, als Trump den neu gewählten ukrainischen Präsidenten Selensky um Hilfe bei Ermittlungen gebeten hat. Die US-Demokraten und die ihnen treu ergebenen westlichen Mainstream-Medien haben daraus einen Skandal gebastelt, der besagte, dass Trump Selensky unter Druck gesetzt habe. Die Folge war das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump.

Das Telefonat zwischen Trump und Selensky hat die Vorwürfe nicht bestätigt. Trump hat sehr höflich um Hilfe gebeten und Selensky, der damals noch ein erklärter Gegner seines Vorgängers Poroschenko war und dessen Korruption im Wahlkampf offen angeprangert hat, musste von Trump nicht lange gebeten werden. Immerhin ging es bei den Ermittlungen um die Verbindungen zwischen Biden und Poroschenko und um Korruption unglaublichen Ausmaßes. Die Chronologie des Skandals finden Sie hier.

Das alles ist lange her. Selensky ist längst auf Linie gebracht worden, inzwischen arbeitet er im Parlament eng mit Poroschenko zusammen, um die vom IWF geforderten, aber im Land unpopulären Gesetze durchzusetzen. In Selenskys engem Umfeld sitzen längst wieder die Leute von Poroschenko und sogar den unbeliebten, aber eng mit Soros verbundenen Saakaschwili hat Selensky wieder in die Regierung geholt. Soros wiederum ist auf das Engste mit Biden verbunden. Beide zusammen haben in der Ukraine gutes Geld verdient und de facto den ukrainischen Gasmarkt unter sich aufgeteilt. Und Soros war auch der größte Finanzier von BLM, deren Unruhen eine so wichtige Rolle bei Bidens Wahlsieg gespeilt haben.

Ob Selensky ernsthaft gegen die Korruption in der Ukraine vorgehen wollte oder ob das nur leere Worte im Wahlkampf waren, werden wir vielleicht nie erfahren. Aber ob freiwillig oder unter Druck – Selensky hat sich um 180 Grad gedreht und macht nun exakt die Politik weiter, für die er Poroschenko vorher kritisiert hat. Umgangssprachlich wird er längst “Poroschenko 2.0” genannt und seine Umfragewerte sind entsprechend gefallen. Wurde er 2019 noch mit über 70 Prozent gewählt, liegen seine Werte nun bei unter 20 Prozent.

Vor einigen Tagen hat Selensky dem US-Sender HBO und dem Portal Axios ein Interview gegeben. Dabei wurde er gefragt, ob die Ukraine die US-Regierung unterstützen würde, wenn es um Ermittlungen gegen Trumps Anwalt Giuliani und dessen Kontakte zu Ukrainern geht.

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