Totaler Propagandakrieg

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03-02-21 04:52:00,

Wir veröffentlichen hier Auszüge aus der Propaganda-Rede von Joseph Goebbels, die er am 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast gehalten hat. Der bekannteste Satz darin ist die Frage: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“. Uns interessieren hier aber andere Aussagen, die faschistische Sprache, die erkennbaren Motive und die manipulative Verstellung der Wirklichkeit. Stellen wir damit die Reden unserer „Lockdown“-Verordner in den Bundes- und Landesregierungen mit der Rede des Faschisten Goebbels gleich? Nein. Vergleichen heißt nicht gleichsetzen. Vergleichen heißt: vergleichen ― Ähnlichkeiten und Unterschiede ausmachen. Und der Vergleich ist berechtigt.

Auch die Ausdrucksweise unserer Krisenverantwortlichen trägt die Merkmale einer totalitären Sprache. Maßnahmen sind „alternativlos“, Maßnahmengegner sind „Feinde“, „Leugner“, „Terroristen“, „Volksfeinde“ und Schlimmeres mehr. Die Sprache in der Corona-Krise ist durchsetzt von faschistoiden Elementen der Diffamierung, Verfolgung, Ausgrenzung. Und auch das „Nationale“, die „Verantwortung“, das „Volk“ und seine „Volksgesundheit“ finden sich immer wieder. Auch die Kriegsrhetorik ist Teil der Corona-Inszenierung: „Krieg“ und „Kampf“ gegen das Virus, „Bekämpfung“ der Widersacher, „Isolation“ und „Absonderung“, „Bestrafung“ Andersdenkender.

Die letzten Äußerungen von Markus Söder erreichten hier einen neuen Höchstwert auf der nach oben offenbar offenen Richterskala der Entgleisungen. Seine Aussage: „Corona ist wie die Pestilenz. Sie kriecht in jede Ritze.“ ist in jeder Hinsicht sachlich falsch. Corona ist eine seltene Erkrankung, die kaum Auswirkung auf die Volksgesundheit entfalten kann. An gleicher Stelle zitiert ihn Die Welt:

„Es ist verheerend. Endlose Fake News und Lügen führen dazu, dass Leute sich in Scheinwelten und Parallelwelten begeben. Es ist wie eine sektenähnliche Entwicklung. Die Leute werden wie einer Gehirnwäsche unterzogen.“

Daher müsse gelten: „Wir lassen uns unsere Demokratie nicht kaputtmachen.“

Damit wendet Söder in seiner Rede auf dem Neujahrsempfang der CDU klassische Manipulationstechniken an. Er verkehrt die Wirklichkeit ins Gegenteil: Die Demokratie wird derzeit nicht von den Menschen gefährdet, die die volle Geltung der Grundrechte fordern, sondern von der Exekutive ― also von Merkel, Söder und Co.

Die Bürgerrechtsbewegung ist keine Schar von Idioten, welche die Existenz von Coronaviren verneint oder abstruse Verschwörungstheorien verbreitet. Es sind in weit überwiegender Zahl Bürger aus allen Bereichen der Gesellschaft, die sich um unsere Demokratie sorgen. Denn die repräsentative Demokratie ist eine mittelbare Volksherrschaft über die Parlamente ― und nicht ein totalitäres Herrschen der Exekutive und Bürokratie mittels Verordnungen. Der Kern unserer demokratischen Grundordnung sind die Grundrechte,

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