Wer Merkel hat, braucht keine Feinde (Dushan Wegner)

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03-02-21 01:50:00,

»Das ist doch eine Plandemie!«, so hört man jemanden rufen. Er meint vermutlich, es sei eine »geplante Pandemie«, eine aus wenig edlen Motiven inszenierte Massenpanik – für einige Akteure sehr profitabel, für nicht wenige Menschen aber ruinös.

»Coronadiktatur« hört man einen anderen Menschen raunen. Er vertritt eine steile These, wonach was nicht demokratisch sei, eben undemokratisch sei, und wenn dieses die Regierung auch noch zum »Diktieren« ermächtigt – und wir reden nicht von Schulaufsätzen – na dann… es erklärt sich dann doch selbst.

Als wollte der Merkel-Apparat all jene Bürger bestätigen, die sich fragen, ob die Corona-Aufregung nicht eben mehr Hysterie denn Wissenschaft ist, ein Griff nach Macht auf Kosten von Jahrzehnten harter Arbeit der Bürger, heißt es am 2.2.2021 von Merkel: »Es wird keine neuen Freiheiten geben« (z.B. focus.de, 2.2.2021) – auch nicht, wenn man geimpft ist. Es ist bemerkenswert ehrlich.

Die Corona-Impfstoffe sind knapp in Deutschland, und es ist die eindeutige Schuld des reichlich ideologisch agierenden Merkel-Systems.

In frecher Missachtung ihres Amtseids gab Merkel die Verantwortung für die Impfung der Deutschen an ihre adlige Parteikollegin ab, welche vor ihren Skandalen aus Berlin nach Brüssel geflüchtet war, vor Plagiaten (zeit.de, 9.3.2016) und gelöschten Smartphones (nzz.ch, 13.2.2020) – eine gewisse Frau von der Leyen (siehe auch nzz.ch, 1.2.2021).

Am 2.2.2021 gewährte Merkel dem deutschen Staatsfunk eine Audienz; sie wurde um 18:00 und zur allerbesten Sendezeit ausgestrahlt (tagesschau.de, 2.2.2021).

Zwei Staatsfunker stellten ihr pseudokritische Fragen (man unterbrach sie sogar, das sollte wohl »Journalismus« darstellen, vielleicht ähnlich wie Putin darauf besteht, »kritisch« gefragt zu werden), und so lieferte der Staatsfunk ein Ventil für den Frust der Bevölkerung. Merkel blieb dabei, dass »im Großen und Ganzen« bei der Beschaffung des Impfstoffs »nichts schiefgelaufen« sei. Im Stil eines religiösen Volkserziehers besteht sie in ihrer Kindersprache gleichzeitig darauf, dass es für Geimpfte keine Sonderrechte geben wird, und dass wer nicht geimpft ist, »vielleicht auch bestimmte Dinge nicht machen« darf. 

Ändern tut sich durch so ein »Interview« natürlich nix, und genau das war vermutlich der Zweck. Das Hinnehmen – und damit Merkels Macht – soll auch weiterhin gefühlt »alternativlos« bleiben.

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