Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 27 oder 10.3 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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04-02-21 09:14:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 10 von August 2020 wird das Thema „Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg?“ (1) diskutiert. Dabei kamen zunächst Dr. Wolfgang Wodarg, dann Dr. Gerd Reuther zu Wort. In dieser Zusammenfassung wird Diplom Biologe Clemens Arvay befragt werden, der sich speziell mit der neuartigen mRNA Verabreichung auseinander gesetzt hat, sowie der niederländische Professor Pierre Capel.

Diplom Biologe Clemens Arvay

Herr Arvay ist Biologe mit dem Schwerpunkt Gesundheitsökologie. Epidemiologie ist ein wichtiger Teil der Gesundheitsökologie. Viren wiederum spielen eine wichtige Rolle bei Pflanzen, im Tierreich und im Zusammenhang mit ökologischen Populationen, erklärte er zu Beginn seiner Aussage. Außerdem hätte er sich schon früher mit Biotechnologien befasst.

Dann begann er mit der Bemerkung, dass er die Einordnung der Corona-Zahlen, die bewusst medial unterdrückt worden wären, unterstreiche. Das wäre extrem wichtig, und er betonte, dass Prof. John Ioannidis, einer der meistzitierten Epidemiologen der Welt, schon früh darauf hingewiesen hätte, dass wir es NICHT mit einem exponentiellen Infektionsgeschehen zu tun hätten. Vielmehr würde die Ausweitung der Tests aus einem Hotspot heraus diese Kurve erzeugen. Er hatte damals schon darauf hingewiesen, dass die Mortalität maßlos überschätzt werden würde und er hatte erklärt, dass wir auf eines der größten Evidenzfiaskos zusteuern könnten. Es wäre bedauerlich, dass eines seiner Videos im März gelöscht wurde.

Dann erklärte er, dass in Deutschland jedes Jahr laut WHO 40.000 bis 50.000 Menschen an Lungeninfektionen sterben würden. Das wäre eine Letalitätsrate von durchschnittlich 0,5% bei ambulant erworbenen Infektionen, was immer noch über der Infektionsletalität von COVID-19 liegt, welche durch Prof. Ioannidis festgestellt worden war, „die er nach ausführlichen Analysen jetzt mit 0,24 angibt„.

In der Gruppe der über 65-jährigen steigt die Letalität je nach Studie bis auf 30%. Und es stelle sich die Frage, warum dies in der Vergangenheit praktisch keine Rolle gespielt hat. „Warum diese höheren Mortalitätszahlen und Letalitätsraten kein Thema waren, und auf dieses Nichtwissen setzt sich jetzt diese ausgewählte mediale Berichterstattung über ein Virus auf.“ Dadurch entstünde in der Bevölkerung der Eindruck,

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