Leben wir wirklich in einer Demokratie? (Nr.1)

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05-02-21 11:13:00,

Dieser banalen Frage war auf den NachDenkSeiten schon oft nachgegangen worden. Ein aktueller Vorgang lässt es ratsam erscheinen, diese Frage erneut zu stellen. Am 1. Februar hatten die NachDenkSeiten auf einen in der Berliner Zeitung erschienenen Artikel von Antje Vollmer hingewiesen. Ich hatte eine kritische Anmerkung dazu gemacht, weil die frühere Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages von „liberalen Demokratien westlichen Zuschnitts“ und von westlichen Werten schrieb. Das hielt und halte ich – auch unter dem Eindruck der Lektüre von Talbots Schachbrett und vieler aktueller Vorgänge – für eine Beschönigung. Meine Kritik berücksichtigte nicht, dass Antje Vollmer in ihrem Artikel ansonsten viel Wegweisendes schrieb. Darauf machte mich, mit harter Kritik verbunden, ein langjähriger Weggenosse aufmerksam. Die Missachtung der vielen positiven Inhalte des Artikels von Antje Vollmer tut mir leid. Aber die Kritik an der Feststellung, wir lebten in einer Demokratie, in einer liberalen, in einer freiheitlichen Demokratie geprägt von westlichen Werten usw., muss ich leider aufrechterhalten. Weil das Thema wichtig ist und die Meinungen sehr auseinanderklaffen, folgt eine Serie von Artikeln. Albrecht Müller.

Die Serie beginnt mit der Einführung in das einschlägige Buch „Die Revolution ist fällig“. Siehe unten. Einige, vielleicht viele Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten werden diesen Text kennen. Dann bitte einfach überspringen.

In Nr. 2 der Demokratie-Serie, spätestens am nächsten Montag, geht es um den in neuerer Zeit ziemlich gedankenlosen Gebrauch des Wortes Mob. Das wird ein kurzer Text.

In Nr. 3 wird der für das Thema einschlägige Text „Die Staatsgewalt geht vom Großen Geld aus“ wiedergegeben.

In Nr. 4 wird die letzte Ausgabe des „Magazins der Deutschen Versicherer“, des GDV, vorgestellt. Da geht es um den „Neustart für die Altersvorsorge“ – das Ganze ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie irrelevant der Wille des Volkes ist.

In Nr. 5 geht es um die propagandistisch unterfütterte Meinungsbildung über das Virus und die Corona-Politik.

Dann könnte es noch weitere Folgen geben – zum Beispiel zum Vorgang Nawalny und zur gut geplanten und üppig finanzierten Kampagne gegen die Kritiker im Netz. Immer verbunden mit der Frage: Hat, was wir erleben, noch etwas mit einer wirklichen Demokratie zu tun?

Nun aber zum Beitrag Nr.1

Auszug aus „Die Revolution ist fällig. Aber sie ist verboten“, erschienen am 7. September 2020:

  1. Einführung

    Von außen betrachtet haben wir eine schöne Demokratie.

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