Professionelle Deformation

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05-02-21 11:33:00,

In seinem Labor an der Universität Innsbruck forscht der in klinischer Psychologie und Humanmedizin promovierte Psychoneuroimmunologe seit über 25 Jahren an dem komplexen Zusammenspiel aus neuronalen Netzwerken, psychischen Belastungen und immunologischen Erkenntnissen.

Eine dieser Erkenntnisse, die Schubert hierbei gewonnen hat, ist, dass psychische Ängste die Gefahr einer Erkrankung erhöhen und das Immunsystem nachhaltig schwächen.

Ein medizinisches Phänomen, wie beispielsweise ein neuartiger Erreger, darf daher nie losgelöst und isoliert betrachtet werden, sondern muss im Kontext einer ganzheitlichen Wechselwirkung aus Körper, Seele und Geist untersucht werden. In der modernen Medizin wird der menschliche Körper jedoch einseitig-materialistisch betrachtet. Diesen medizinischen Reduktionismus, der in der aktuellen Corona-Krise mehr denn je zum Vorschein kommt, sieht Schubert als das Grundproblem im medizinischen Diskurs rund um das Virus an. Das Rubikon-Exklusivinterview geht dieser Problematik auf den Grund und eröffnet Perspektiven für einen gesunden Umgang mit der gegenwärtigen Situation.

Flavio von Witzleben im Rubikon-Gespräch mit Dr. Christian Schubert


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Flavio  von Witzleben

Flavio von Witzleben, Jahrgang 1992, gehört zu jener Generation, die nicht alles für bare Münze nimmt, was in den Medien steht oder in der Gesellschaft als „common sense“ gilt. In seiner Freizeit versucht er vor allem herauszufinden, ob die Erde nicht doch eine Scheibe sein könnte und inwiefern es möglich ist, die Meinung der Massen zu kontrollieren. Aktuell studiert er Philosophie und Kulturreflexion an einer kleinen, aber feinen Universität im Herzen des Ruhrpotts und ist gerade dabei, seinen gesellschaftlich wichtigen Hochschulabschluss zu erwerben, um dann endlich die Welt retten zu können. Ob er das schaffen wird, steht noch in den Sternen. Er ist Mitglied der Rubikon-Jugendredaktion und schreibt für die Kolumne „Junge Federn“.


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