Deutsche Wissenschaftler schlagen Alarm: Political Correctness behindert die Forschung | Anti-Spiegel

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06-02-21 12:05:00,

70 deutsche Wissenschaftler, fast alle Professoren, haben eine Vereinigung gebildet, die für die Freiheit der Forschung kämpfen will, die durch die Political Correctness und politische Ideologie zunehmend eingeschränkt wird.

Man stelle sich einmal vor, in China oder Russland würden 70 angesehene Professoren davor warnen, dass die politische Ideologie des herrschenden Systems so sehr in die Meinungsfreiheit eingreift, dass sogar die wissenschaftliche Forschung beeinträchtigt wird. Die Empörung wegen politischer Zensur und Unterdrückung der Meinungsfreiheit in den deutschen “Qualitätsmedien” würde keine Grenzen kennen.

Wenn das aber in Deutschland passiert, ist das dem Spiegel nur einen kurzen Artikel wert, in dem im Konjunktiv ein paar der unverfänglichsten Sätze der von 70 führenden deutschen Wissenschaftlern, die dazu das “Netzwerk Wissenschaftsfreiheit” gegründet haben, geäußerten Beschwerden zitiert werden, was in der Einleitung des Spiegel-Artikels zum Beispiel so klingt:

“70 deutschsprachige Forscher bemängeln, an vielen Universitäten sei ein Klima entstanden, in dem abweichende Meinungen nicht mehr toleriert würden. Sie werben für eine offenere Debattenkultur.”

Ich war der Meinung, Deutschland sehe sich als Demokratie, in der die Meinungsfreiheit herrscht. Aber wenn das so ist, dann muss eine offene Debattenkultur doch selbstverständlich sein.

Dass das nicht so ist, ist jedem bekannt. Der Rahmen der zulässigen Meinungen wurde in Deutschland in den letzten Jahrzehnten konsequent immer weiter eingeschränkt. Heute herrscht die Political Correctness und sie bestimmt, was man sagen darf und was nicht. Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem in den Medien nicht gemeldet wird, dass sich irgendjemand für irgendeine Äußerung entschuldigen soll. Wer sich dem verweigert, über den bricht ein medialer Shitstorm herein, der bis zur gesellschaftlichen Ächtung gehen kann.

Das deutlichste Beispiel der letzten Zeit ist der Musiker Michael Wendler. Man muss nicht seiner Meinung sein, aber als er eine vom Mainstream abweichende Meinung geäußert hat, wurde er medial hingerichtet, von RTL gefeuert und er in schon aufgezeichneten Sendungen verpixelt. Nochmal: Man muss nicht seiner Meinung sein, aber wie lässt sich so eine Reaktion mit der Meinungsfreiheit vereinbaren?

Die Meinungsfreiheit endet in einer Demokratie da, wo Extremismus und Volksverhetzung beginnen oder wo man andere Menschen beleidigt. Dann greift das Strafgesetzbuch. Alles andere müsste man ohne Angst vor gesellschaftlichen, finanziellen und beruflichen Konsequenzen äußern dürfen, wenn tatsächlich Meinungsfreiheit herrschen würde. Dass es die in Deutschland nicht mehr gibt, zeigen die Beispiele von Michael Wendler,

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