Deutschland finanziert die weißrussische Opposition mit weiteren 21 Millionen Euro | Anti-Spiegel

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06-02-21 09:29:00,

Deutschland, das sich angeblich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einmischt, wird die Organisatoren der Proteste in Weißrussland mit weiteren 21 Millionen Euro unterstützen.

Wie unglaublich dreist die Doppelmoral des Westens ist, zeigt ein einfaches Beispiel: Stellen Sie sich einmal vor, Russland oder China würden verkünden, dass sie die Reichsbürger mit 21 Millionen Euro unterstützen, weil den Ländern die Idee gefällt, in Deutschland eine verfassungsgebende Versammlung abzuhalten. Wie würde die deutsche Regierung darauf wohl reagieren?

Aber was man sich zu Hause streng verbittet, tut die deutsche Regierung in anderen Ländern mit großem Enthusiasmus. So hat der Westen erst keine Wahlbeobachter nach Weißrussland geschickt, um anschließend – natürlich ohne Beweise – zu behaupten, die Wahl dort sei gefälscht worden und man erkenne Lukaschenko nicht mehr als Präsident an und es wurden Sanktionen gegen das Land verhängt. Die Details der Geschichte rund um die Wahlen finden Sie hier.

Da der Elan der Proteste in Weißrussland inzwischen stark nachgelassen hat, hat man in Berlin beschlossen, den Druck weiter zu erhöhen. Der Spiegel hat berichtet, dass Deutschland nun weitere Maßnahmen ergreifen wolle. In der Einleitung des Spiegel-Artikels steht:

“Der belarussische Machthaber Lukaschenko lässt seit Monaten friedliche Proteste niederschlagen. Bundeskanzlerin Merkel fordert ein Ende der Gewalt und kündigt Visa-Erleichterungen für Verfolgte an.”

In dem Artikel wird darauf ein wenig im Detail eingegangen und Merkel wird ausführlich zitiert, aber im Grunde ist die einzige Meldung in dem Artikel die Tatsache, dass Deutschland denen, die es als Verfolgte ansieht, nun leichter Visa erteilen wird. Was der Spiegel nicht berichtet

Der Westen legt großen Wert darauf, zu betonen, dass er sich natürlich nicht in die inneren Angelegenheiten Weißrusslands einmischt, immerhin verstoßen solche äußeren Einmischungen in die Angelegenheiten souveräner Staaten gegen die UN-Charta und damit gegen das Völkerrecht. Und so etwas würde der Westen natürlich nie tun!

Das dürfte der Grund dafür sein, dass der Spiegel in seinem Artikel nur Merkel zitiert, aber vergessen hat, auch Bundesaußenkasper Maas zu zitieren, der sich am gleichen Tag zu Weißrussland geäußert hat. Spiegel-Leser müssen ja nicht alles erfahren.

Maas hat nämlich mitgeteilt, dass Deutschland der weißrussischen Opposition 21 Millionen zur Verfügung stellen will. Damit sollen unter anderem die “freien Medien” finanziert werden. Was der Westen darunter versteht, haben wir gerade wieder in der Ukraine beobachten können, wo diese Woche mehreren regierungskritischen Fernsehsendern kurzerhand die Sendelizenz entzogen wurde.

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